Vase im Dipylonstil

Vase im Dipylonstil
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Foto Thomas
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Vase im Dipylonstil mit der Darstellung einer Totenfeier. Auf den ältesten griechischen Vasenmalereien sind keine mythischen Motive zu finden, hingegen Schiffskämpfe, Festtänze, Totenbestattungen und Trauerzüge. Die menschlichen Gestalten in den Vasenmalereien dieser Art [der attischen Dipylonvasen] sind so ziemlich die ältesten und altertümlichsten, die auf griechischem Boden gefunden wurden.
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■ Von den Tongefäßen aus aus vorhomerischer Zeit, deren Verwandte wir schon im Neolithikum Europas gefunden haben, schließt sich eine alte griechische Töpferkunst an, die wir nach der Formensprache ihrer Verzierungen la Vasen des geometrische Stiles bezeichnet. Die attischen Vasen dieser Art wurden nach ihrer Hauptfundstätte am Dipylontor zu Athen auch Dipylonvasen genannt. Eine zeit lang nahm man an, dass die Tongefäße mit den geometrischen Verzierungen die Vasen der mykenischen Art zur zeit der dorischen Wanderung plötzlich verdrängt hatten, doch dann ist man zu der Überzeugung zurückgekehrt, dass die Vasen geometrische Stils, des Erbteils aller europäischer Kunstfertigkeit, auch auf griechischen Boden früher geschaffen worden als die mykenische. Dieser alte Handwerksstil wurde nur einige jahrhunderte lang durch die eigenartigen Gebilde mykenischer Kunst verdrängt, um nach dem Erlöschen dieser Kunst aufs neue in den Vordergrund zu treten und bis uns 7. Jahrhundert v. Chr. hinein, hier und da durch fremde Einflüsse abgewandelt, den Markt beherrschten.

■ Die alten Vasen des echt geometrischen Stils zeigen dunkelbraune Verzierungen in Firnismalerei auf hellem, rötlichgelbem Tongrund. Mit feinem Raumgefühl pflegt die durchweg geradlinige Gliederung der Feldernetze der Form des Gefäßes angepasst zu sein. Wie bei den Naturvölkern fügen sich Schachbrettmuster, Rautenfelder, Zickzackstreifen, Strahlenlinien, Kreuze, Hakenkreuze aneinander. Gerade auf den attischen Dipylonvasen tritt, im Gegensatz zu den vielleicht noch älterenböotischen Gefäßen dieser Art, auch bereits das Mäanderband hinzu, das die Griechen seit dieser zeit so oft anwandten. Doch fehlen auch geboge

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