um 1500, Mittelalter Strafen Strfvollzug Enthaupten Blenden Verbrennen Usw

Mittelalter: Strafen - Strafvollzug - Enthaupten, Blenden, Verbrennen, Hängen, Ausdärmen, Rädern, Hand abhacken, Köpfen ... usw.
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Mittelalter Strafen Strfvollzug Enthaupten Blenden Verbrennen Usw

Das Bild spiegelt nicht das Mittelalter wieder, sondern den Zeitgeist der Renaissance.

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[Die so genannten Hexenverfolgungen könnte man besser als eine Art Hexenwahn bezeichnen. Kaum bekannt ist, dass die Spanische Inquisition tausenden Menschen das Leben rettete, weil sie sich gegen den deutschen Hexenwahn und gegen die rapiaden und unkonntrollierten Ketzerverfolgung in den Fürstentümer stellt, wo oft selbst ernannte "Inquisitoren" ihr Unwesen trieben. Die Hexenprozesse sind ein Phänomen der Renaissancezeit und Neuzeit und nicht des Mittelalters. Die Verfolgungen begannen im 15. Jahrhundert in der Schweiz. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts lagen die am schwersten betroffenen Gebiete im deutschsprachigen Mitteleuropa und erst im 18. Jahrhundert endete der Hexenwahn nach altem Muster. Am bekanntesten sind hier wohl die Prozesse von 1791, 1792, 1793 in Salem [Massachusetts, USA].  Die Hexenhysterien und Wahnvorstellungen können durchaus ein recht natürliche Ursache haben. Einen Zusammenhang zwischen Mutterkornvergiftung und Hexenhysterie wiesen die amerikanische Historikerinnen Linda Caporael und Mary Kilbourne Matossian glaubhaft nach. Das giftige Mutterkorn, ein Pilz der vorzugsweise im Roggen [feuchtes Umfeld] vorkommen kann, verursacht Halluzinationen und schlimme Krämpfe. Das Thema Hexenverfolgung im Sinne, dass Schadenszauberinnen [und Hexer] verfolgt und getötet werden ist heute noch hochaktuell, besonders in Lateinamerika, Südostasien und vor allem in Afrika! Bei wikipedia 12/2010 ist hierzu nachzulesen: "seit 1960 sind vermutlich mehr Menschen wegen Hexerei hingerichtet oder umgebracht worden als während der gesamten europäischen Verfolgungsperiode".]

■ Das Mittelalter ist der historische Zeitabschnitt in der Geschichte Europas zwischen Antike und Neuzeit, beziehungsweise vom Ende der Völkerwanderungszeit bis zur Renaissance [bis zur Entdeckung Amerikas]. Man könnte hier auch Geschichtszahlen nennen - vielleicht 500 - 700 nach Chr. bis 1500 nach Chr. - die Historiker setzen die Spanne jeweils immer etwas unterschiedlich an.

■ Landläufig verbindet man mit dem Mittelalter eine dunkle Zeit, wo Kaiser, Könige, Adel und Kirche streng und oft grausam über das Volk herrschten. Man verbindet das Mittelalter mit der Inquisition und die Inquisition wiederum mit den schlimmen Hexenprozessen im mittleren Europa. Doch das ist alles Halbwissen. Seltsamerweise redet keiner von den ''Scheiterhaufen der Inquisition in der Renaissance'' - das wäre richtiger, obwohl die Scheiterhaufen zur Gerichtsbarkeit der weltlichen Macht gehörte ... Ich will damit sagen, dass wir heute mehr ein Phantasiebild von der Kultur des Mittelalters herumtragen, weil wir das Leben und das Denken dieser Zeit zu sehr mit der Gegenwart vergleichen und mit Halbwissen beurteilen.

■ Um das Leben im Mittelalter zu verstehen solltest du zuerst den Ausgangspunkt der mittelalterlichen Kultur studieren. Das waren etwa die Menschen der Völkerwanderungszeit. Wie dachten diese Menschen? Wie war ihre Gesellschaft strukturiert? Wie lebten sie? Was war ihre wirtschaftliche Grundlage? Wie sah ihre Religion aus und wie die Volksfrömmigkeit, wie der Volksglaube?

■ Welche Bildungsstrukturen existierten im frühen Mittelalter, also zum Ausgang der Antike in Europa? Wie verhielten sich die Machtstrukturen zueinander? Wie bildete sich die mittelalterliche Ständeordnung heraus? Gab es von Jahrhundert zu Jahrhundert gesellschaftliche Entwicklungen? Welche Rolle spielte die christliche Kirche im frühen Mittelalter wirklich? Wie funktionierten die Kommunikationssysteme im Mittelalter bevor es eine Post gab? Wie entwickelte sich die Wissenschaft jener Zeit, wie die Kunst, das Handwerk und der Handel?

■ Welche Rolle spielte der Adel und welche Rolle die mittelalterliche Stadt? Welche Rolle spielten die Klöster? Wie war das mittelalterliche Staatswesen organisiert und wie die Gesetzgebung und die Gerichtsbarkeit?

■ Fragen gibt es also genug. Vorschnelle Antworten auch. Überlegte Antworten und Einschätzungen sind schon seltener. Ich bin der Meinung, dass Referate, Hausarbeiten oder Powerpoint-Vorträge über das Mittelalter besonders interessant gestaltet werden können, weil heute [aus welchen Gründen auch immer] bei den Algemeingebildeten oft nur Halbwissen vorherrschend ist. Da hat man es leicht neue Gedanken in ein Referat zu bringen.

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