Physalis peruviana, Andenbeere , essabre Lampionblume

Physalis Peruviana Andenbeere Essbar Essbare Lampionblume
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Foto Thomas
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Jetzt sind sie viel in den Geschäften zu sehen: Physalis. Genauer gesagt, sind das Physalis peruviana , die Andenbeeren. Das ist eine essbare Form unserer bekannten Lampionblume Physalis alkekengi. Letztere ist aber giftig! Neben der Andenbeere gibt es noch eine essbare Form: Physalis Ixocarpa, die Kapstachelbeere. Die Kappstachelbeere habe ich noch nicht gekostet, sie soll wohl nur für Soßen zu verwenden sein - es ist also mehr eine Frucht zum Würzen.
Reife Physalis peruviana schmecken wunderbar, wie eine Mixtur von Erdbeere, Tomate und Mandarine ... ein Gartenfreund hat mir letztens bei einem Glas Bier erzält, dass er die Andenbeeren auch schon in seinem Garten angebaut hat. Sie werden wie Tomaten vorkultiviert und es genügt letztlich schon eine einzelne Pflanze, die dann zu einem riesigen Busch heranwächst.
Die Andenbeeren sind einjährig und sie brauchen einen sonnigen Platz + viel Wasser. Bei Physalis Ixocarpa werden wegen der Fremdbestäubung zwei Pflanzen benötigt.

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■ Über Jahre war der Kleingarten oder der Gemüsegarten am Haus etwas verpönt. das Gemüse gab es halt billiger im Supermarkt. Doch schon in den letzten zwei, drei  Jahren, lohnte es sich - rein aus Kostengründen - Obst und Gemüse im Garten selber anzubauen. Wem nun aber der Ziergarten lieber ist oder wer nicht so gern seine Freizeit im Kleingarten verbringt, dem empfehle ich die Alternative: Lege dir doch einen zierenden Nutzgarten an, der nicht viel Arbeit macht. Einen Gemüsegarten für Faule. Mal im positiven Sinn gestehen ... Ich mache es ja auch so. So beginne ich etwa erst spät im Frühjahr die Gartenarbeiten, dann wenn es schön warm ist, also im Mai. Ich konzentriere mich auf wenige Kulturen: Kartoffeln, Bohnen, Radieschen, Erdbeeren, Mangold und Schwarzwurzeln. Dazu habe ich ein paar Beerensträucher, wie Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren und etwas Obst. In der Hauptsche Äpfel, Pflaumen und Kirschen. Im Garten stehen auch viele Küchenkräuter und Pfefferminze, die sind fast alle mehrjährig und machen nicht viel Arbeit. Den Komposthaufen lasse ich im Sommer mit Kürbissen und Zucchini einwachsen, so ist dort kaum Unkraut und von August bis Dezember habe ich Zucchini und Speisekürbisse - natürlich mit vielen schmackhaften Rezepten, etwa für Kürbissuppe :-)


■ Im Spätsommer werden die letzten Bohnen geerntet und noch die neuen Erdbeeren gepflanzt und dann war es das. Im zeitigsten Herbst wird der Garten dann in Ordnung gebracht und umgegraben, nämlich dann wenn auch hier noch schöne warme Tage sind, denn bei Nieselregen und Kälte krieche ich nicht gern im Garten herum. Nun ... und wer dann noch Zeit und Lust hat, der kann sich überlegen wie er den Gemüse- und Kräutergarten so anlegt, des er zum Ziergarten wird. Eine einfache Möglichkeit sind zierende Spaliere aus Haselruten. Bunter Mangold ist für sich selber schon dekorativ. Du kannst aber auch eine Menge Geld sparen, wenn du für den Eigenbedarf Schnittblumen anbaust. Am billigsten sind da Stauden, die du auch mal auf einem Beet in Massen anziehen kannst [etwa Sonnenhut, wie Rudbeckia fulgida var. deamii]. Da hast du wunderschöne Schnittblumen und auch die Stauden selber, die du einem Freund zum Geburtstag schenken kannst, etwa mit ein paar Küchenkräutern zusammen. Dazu noch ein Glas selbst gemachte Marmelade  ... so wird dein garten dann auch noch zur Quelle der tollsten Geschenkideen ;-)

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