■ Täublinge gibt es in sehr vielen Variationen. Man teilt sie grob in
'Täublinge mit vielen Zwischenlamellen' ein [z.B. Russula delica] in Braune
Täublinge; gelbe und gelbbraune Täublinge; Milde grüne Täublinge, Milde violette
Täublinge; Milde und leicht bittere rote Täublinge; Milde, wechselfarbige, große
Täublinge [Ledertäublinge]; Milde, wechselfarbige, kleine Täublinge
[Zwergtäublinge]; Scharfe rotstielige Täublinge [Hut nie Kirschrot]; Scharfe
rote Täublinge mit weißem Stiel; und weitere verschiedenfarbige scharfe
Täublinge mit weißem Stiel [z.B. Russula atrorubens] ...
■ Täublinge erkennt man unter anderem daran, dass sie keinen Milchsaft haben.
Die Färbung der Pilzhüte ist oft lebhaft und der Stiel weiß oder rot. Es gibt
etwa 160 Arten und man geht davon aus, dass die mild schmeckenden Täublinge
essbar sind. man kann sich aber mit einem einzigen bitter schmeckenden Täubling
eine ganze Pilzmahlzeit verderben! Nach meinen Recherchen sind nur folgende zwei
Täublinge giftig:
Kirschroter Speitäubling giftig, bzw. schwach giftig. Gekocht ist er
ungiftig. Der Geschmack ist aber scharf brennend. Der Speitäubling ist kirschrot
und hat einen weißen Stiel. Etwas dunkler in der Hutfarbe [dunkelpurpur bis
blaurot] ist der giftige Tränentäubling. Der Stiel ist hier rot, bis rotviolett
- er ist angenehm riechend, aber brennend scharf.
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Die essbaren Arten solltest du nach meinen Erfahrungen einzeln gut im Geschmack
testen, denn der Beigeschmack ist oft sehr unterschiedlich und oft eigenartig
und gewöhnungsbedürftig. Empfehlenswert ist der Speisetäubling [Hut blass,
fleischrötlich], Frauentäubling [Hut dunkelgrau, violettgrün, dunkelgrün] und
eventuell der Apfeltäubling [er ähnelt dem Speitäubling]