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Insel Hiddensee 01 OstseeInsel Hiddensee 02 OstseeInsel Hiddensee 04 OstseeInsel Hiddensee 03 OstseeInsel Hiddensee 05 OstseeInsel Hiddensee 06 Ostseesand
(1) Insel Hiddensee 01 Ostsee
(2) Insel Hiddensee 02 Ostsee
(3) Insel Hiddensee 04 Ostsee
(4) Insel Hiddensee 03 Ostsee
(5) Insel Hiddensee 05 Ostsee
(6) Insel Hiddensee 06 Ostseesand
Insel Hiddensee 07 HausInsel Hiddensee 08 BirkenwaldInsel Hiddensee 09 Blick zum StrandInsel Hiddensee 10 FrühlingserwachenInsel Hiddensee 11 BunenInsel Hiddensee 12 im Wind Stehen
(7) Insel Hiddensee 07 Haus
(8) Insel Hiddensee 08 Birkenwald
(9) Insel Hiddensee 09 Blick zum Strand
(10) Insel Hiddensee 10 Frühlingserwachen
(11) Insel Hiddensee 11 Bunen
(12) Insel Hiddensee 12 im Wind Stehen
Insel Hiddensee 15 KiefernInsel Hiddensee 14 ReisigbündelInsel Hiddensee 13 ReisigbündelInsel Hiddensee 20 HeidelandschaftInsel Hiddensee 19 GestrüppInsel Hiddensee 18 Ostsee
(13) Insel Hiddensee 15 Kiefern
(14) Insel Hiddensee 14 Reisigbündel
(15) Insel Hiddensee 13 Reisigbündel
(16) Insel Hiddensee 20 Heidelandschaft
(17) Insel Hiddensee 19 Gestrüpp
(18) Insel Hiddensee 18 Ostsee

(1) Fährmöglichkeiten von Schaprode auf der Insel Rügen nach Vitte, Neuendorf oder Kloster bzw. von Stralsund nach den o.g. Orten: www.reederei-hiddensee.de/

Beachten: Wer mit dem Auto anreist, muss einen bezahlten Parkplatz einplanen, was in den Monaten Frühling bis Herbst nicht ganz ohne ist. Kosten schwanken zwischen 1,50 € und 2,00 € derzeit.

(2) Hiddensee zu besuchen für mehr als einen Tag setzt immer voraus, dass man sein Quartier vorher gebucht oder bestellt hat. Ausnahmen sind die Winterzeit - vor allem die von Dezember bis kurz vor Ostern, aber, man muss es mögen.

Viele Geschäfte und Läden sind in dieser Zeit in der Winterruhe, ebenso Hotels und Pensionen. Die Preise sind trotzdem nicht klein...

(3) Morgensonne -
mitten in der Heide stehend,
lasse ich meinen Blick schweifen.
Im Hintergrund sieht man den Dornbusch.

Er trägt in sich die Wasserreserven der Insel.
Weit laufe ich, ohne jemanden zu begegnen. Ich breite meine Arme aus und atme tief die frische Luft. Komm Wind, blase kräftig alles Verbrauchte aus mir heraus!

(4) Hier steht die Zeit scheinbar still. Endlich komme ich zu mir.

Was ist mein Sein?
Was ist mein Ziel?
Handy und Radio bleiben aus -
langsam beginne ich wieder
nur mich selbst zu hören.


(5) Leise Zwiesprache halten mit dem Meer.

Liebevoll küsst es mir die Schuhe,
so als ob es mir sagen wollte,
nimmst du mich wahr als Ganzes?
Ich stehe und staune,
es ist als ob ich Gott gerade begegne.

(6) Klar ist heute das Wasser der Ostsee. Und doch ist es, je weiter ich versuche zu schauen, undurchsichtbar.

Ist nicht auch so mein Inneres?
Das Innere möchte langsam erschlossen sein.

Dazu benötige ich Zeit und Mut.
So wie beim Meer,
habe ich nur eine Ahnung,
was auf dem Grund sein könnte.

(7) Noch ist die Heide im Winterschlaf, gezeichnet vom Frost liegt sie braun, scheinbar tod.

Viele Wege durchziehen sie, finden immer wieder an der einzigen Inselstraße oder am Meer zusammen.

Viele der Häuschen in der Heide warten auf Leben.
Sie kommen mir vor, wie kleine Ankerplätze im Fluß der Zeit.

Wo ist mein Ankerplatz?

(8) Der Morgen ist still. Die Sonne lässt den Morgenreif glitzern und entlockt der Natur ein einmaliges Farbenspiel.

Immer wieder halte ich im Laufen inne. Wann lasse ich mir in meinem Alltag Zeit, die kleinen Dinge zu bewundern? Wo getatte ich mir den Moment der Andacht?

(9) Für S.

Zweisam sein -
hier mit dir, liebste Freundin.
Wir können über alles sprechen -
aber auch schweigen.
Das sind die besonders tiefen Momente des Glücks.

(10) Erstarrt stehen die vertrockneten Rispen und rascheln leise im Wind.

Noch ist das Frühlingserwachen nur zu ahnen.

(11) Sturm zieht auf.
Er ist unabwendbar.
Ich kann ihm nicht entfliehen.


So eine Situation kennst du sicher auch!?
Was kann mir helfen in diesem Moment?

Flucht? Dazu reicht die Zeit nicht. Ignorieren? Dazu ist der Sturm zu heftig.

Ich gehe mitten hinein. Innen drin ist es ruhiger als außen.

Ich stemme mich gegen den Boden und warte auf das Ende des Sturmes.

(12) Einsam sein -
niemand ist da, der mir zuhört.
Ich fühle mich verloren.

Aber in mir tief drinnen,
lebt die Hoffnung.
Sie singt leise und unermüdlich ihr Lied.

So stehe ich im Wind
und beginne frischen Atem in mir
aufzunehmen ...

für den neuen Weg.

(13) Kannst du ihn sehen?
Der Mufflon-Bock steht ganz still.
Nur sein Geweih dreht sich mit der Blickrichtung zu mir.

Ich habe ihn entdeckt, weil ich still durch die Heide gegangen bin.
Wenige Meter vor mir lacht und schwatzt eine Gruppe von Menschen.
Keiner hat ihn entdeckt.

Still zu gehen in der Natur eröffnet mir neue Blickwinkel - schenkt mir neue Energie.

(14) Vor der Arbeit lag der Zweifel.
Zweifel sind die schlechtesten
Berater. Sie lähmen alles Tun!

Als ich den Zweifel überwand,
wuchs Stück für Stück, was ich nicht für möglich gehalten habe.

Am Abend ging ich nach Hause,
gewachsen an Erfarhung und stolz.

(15) Nur mit Geduld wächst schier Unerreichbares.

(16) Unheilvoll bewegen sich schwarze Wolken auf mich zu.
Sie machen mir Angst.

Ich bin nicht gerüstet. Was kann ich ihnen entgegen stellen?

(17) Dornig und scheinbar leblos liegen die Dornenhecken auf den Kronen der Dünen.
Gebogen von Wind und Wetter.
Still und beharrlich behüten sie das kostbare Land.

Wer ist mein Hüter?

(18) Kein Tag ist wie der andere.
Mal scheint die Sonne und das Meer glitzert in gemeinisvollen Farben.

Mal ist es der Sturm,
der Wellen und Wolken bewegt.

Heute möchte ich Sturmbraut werden, ausgeliefert den Kräften des Windes.
Oder ein Schaumkrönchen,
tanzend über dem Meer.

 
 
  Impressum © 07.01.2010