■ Es ist wirklich nicht einfach einen Kondolenzbrief oder eine Traueranzeige
zu schreiben. Als ich selber mal im Internet eine Formulierung für
Traueranzeigen suchte, war da leider nicht viel da. Und so habe ich nun mit
Hilfe einer Co-Autorin, die was von Briefeschreiben versteht, Texte
zusammengetragen. Ich selber habe gut 25 Jahre als Friedhofsmeister mit diesen
Dingen zu Tun gehabt und gemeinsam mit M. begonnen ein kleines Internet-Buch
über
Tipps beim Umgang mit einem Sterbefall aufzubauen.
■ Noch ein grundsätzlicher Hinweis für die Formulierung von Trauerkarten. Die
Beispiel sind nur Anregungen eigene Gedanken zu formulieren. Im Zweifelsfalle
wählst du einen ganz einfachen Text, auch wenn er schon zu oft verwendet wurde.
Auch ein Bibelvers oder ein kurzer Liedvers aus dem Gesangbuch muss nicht von
außergewöhnlicher Natur sein. Etwa der Psalm 23 [der Herr ist mein Hirte ...]
wird zwar überall und viel verwendet, aber er ist für Hoffnung und Trost durch
kein anderes Bibelwort zu ersetzten.
■ Ähnlich ist es auch mit allen Dingen, die sich um eine Beerdigung drehen.
Gestalte den Schmuck und auch die Feier besser traditionell und einfach ...
greife also auf bewährtes zurück. In den letzten Jahren wurde schon oft versucht
an unserer Bestattungskultur irgendetwas anders zu machen und zu verändern. Aber
unser Brauchtum und unsere Bestattungsrituale haben neben der ideellen Seite
meist ganz praktische Gründe und man gut gemeint Neuerung oder Verbesserung ist
nicht zu Ende gedacht.