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Bilderübersicht für Ordner http://www.pictokon.net/bilder/2008-natur-bilder-ecards/
Von Bild 1 bis Bild 18 von insgesamt 135 Bildern. (1) Jeden Abend ging die Sonne im Meer schlafen. Es wurde dunkel und es wurde kalt. Die Menschen fürchteten sich. Ach wenn es doch immer warm und hell wäre, sagten sie. Da machte sich eines Tages der Junge Tom auf den Weg. "Ich fang sie uns!" rief er. Die Menschen schüttelten den Kopf. Aber Tom ließ sich nicht beirren, nahm eine lange Angelrute und begab sich ans Meer. Er rief und lockte die Sonne. Die lächelte aber nur müde, Tom ließ aber nicht locker. Schritt für Schritt ging er auf die Sonne zu. Keiner hat ihn je wieder gesehen. Der Wind aber erzählt, dass die Sonne sehr gerührt war, von dem Glauben des Jungen an sich. Sie hat gewartet auf ihn. Und wenn der Wind nicht flunkert, haben sich Tom und die Sonne noch in der gleichen Nacht vermählt.
(2) Sanft spielen die Wellen der Ostsee an den Strand. Verliebte gehen eng umschlungen spazieren. Hunde jagen noch nach den Möwen. Frieden legt sich über den Tag. Während der Angler versucht einen Fisch zu fangen, denke ich, was möchte ich von diesem Tag einfangen? Das Lachen? Die Liebe? Die Sonne? Nachdenklich gehe ich weiter. Wird es mir gelingen den Frieden mit in meinen Alltag zu nehmen, mit all seiner Gelassenheit? Das Photo bringt mir ein Stück davon zurück... (3) Der Rosengarten, sagen liebevoll die Italiener, wenn sie auf ihren Berg hier schauen. Die Abendsonne möchte seine Schroffheit mildern. ...die Dinge im anderen Licht besehen...wie schwer uns das manchmal fällt. Manchmal zerbricht alles, wenn man das Licht verändert. Die Illusionen vergehen und die Träume zerplatzen wie Seifenblasen. Aber auch anders herum kann es gehen: plötzlich ist etwas schön, was vorher bedrohlich erschien. Manchmal weicht das Grau der Farbe und malt uns ein Lachen ins Gesicht. Manchmal.... (4) Am frühen Morgen, vieles schläft noch ringsherum, durch die Stille stapfen. Immer den Berg hinauf, aus dem tiefen Tal drunten. Mal durch Wiesen laufen, hier und da erschrickt sich ein Hase und rennt im Zick-Zack davon. Später spendet der Wald mir gnädig Schatten. Seine würzige Luft und der weiche Boden umschmeicheln mich. Zum Mittag habe ich auch ihn hinter mir gelassen. Unerwartet öffnet er sich und vor mir liegt die Welt zu Füßen! Alles Alltägliche erscheint klein und unwesentlich. Könnte ich nur diese Erfahrung mit hinunter nehmen, in mein Leben... (5) Man sagt, hier haben einmal Dinosauerier gelebt. Man hat Skelette gefunden. Ringsherum ist das Gestein kantig, unwirtlich und brüchig. Der Wasserfall bringt plötzlich Leben in all das scheinbar Tote. Der Fels wird rund, fast weich. Eine feine Melodie der fallenden Tropfen erhebt sich mit zunehmender Nähe zu einem großen Orchester. Ich muss an das Sprichwort denken: Stetet Tropfen höhlt den Stein. (6) Die Prinzessin hat wohl vergessen, mir, dem Froschkönig, einen erlösenden Kuß zu schenken. So schicke ich dir dieses Bild und hoffe noch, dass du mich erlösen kommst...denn, ich liebe dich! (7) Cosmea, im alten Bauerngarten meiner Großmutter stand sie, geliebt von der Großmutter, deren Hände schwielig waren, von der täglichen Arbeit auf dem Feld und im Garten. Leuchtend zieht sie die Bewunderung auf sich, die zarte Cosmea! Eine Verführerin - nicht nur die meiner Großmutter, sondern auch für die dicke Hummel und sicherlich manche Biene. (8) Dort hinterm Horizont, wo die Elfen die Morgendämmerung küssen und mit dem Frühnebel zum Himmel steigen, wo es kein gut und kein böse mehr gibt, da treffe ich dich Geliebter. Deine Liebe schenkt mir Flügel. Wir erheben uns über die Wälder und vereinen uns mit den Wolken. Spielen mit ihnen Verwandlungsstücke und lösen uns auf, um uns wieder schwer atmend auf dem Waldboden wieder zu finden, einander fest umschlungen. (9) Elfenstunde, beim Verweilen kannst du sie sehen! Sie fliegen anmutig herum, haschen die Sonnenstrahlen und schlecken den Tau von den Gräsern. Unermütlich finden sie Blätter und Halme, um sich aus ihnen ein neues Elfengewand zu schneidern. Was? Du kannst sie nicht sehen? Denskt, ich will mich über dich lustig machen? Nein, nein - vielleicht musst du nur behutsamer sein, beim Gang durch die Wälder und Auen... vielleicht. (10) Geborgen sein, der Garten voll von blühenden Blumen und duftenden Kräutern. Am alten Apfelbaum steht die alte Bank, da sitzt du mit deinem Liebsten am Abend nach getaner Arbeit. Die Katze schnurrt zu euren Füßen. Der Abendfrieden hüllt euch ein. Schön ist es zu Hause zu sein! (11) Flirrend heiß ist es, die Füße können kaum über den Sandboden laufen. Er scheint zu kochen. Selbst das Wasser bietet keine wirkliche Abkühlung. Auf einmal erhebt sich ein Wind, kräftig und fast wütend zerrt er an allem, was er nur erreichen kann. Im Schlepptau hat der Wind dicke graue Wolken. Die Sonne versteckt sich dahinter, sie weiß was nun kommt. Der Himmel schickt Blitz und Donner, später fällt der Regen wie ein Vorhang darüber. So schnell wie alles kam, ging es auch wieder. Die Kinder tanzen in den Pfützen und ich? Ich atme tief ein ... klare, würzige Luft ... wie ein Energieschub ... und springe, nachdem ich mich umgesehen habe, verschämt lachend auch in eine Pfütze. (12) Es ist schwer einen Menschen seinen Weg ziehen zu lassen, der ihn nicht auf den nächsten Berg bringen wird, sondern zur nächsten Kreuzzung. (13) Überall ist Hochsommer. Das satte Orange der Sanddornbeeren leuchtet prachtvoll. Ist die Natur nicht ein Verschwender? Sie fragt nicht nach Profit. Immer wieder aufs Neue verschenkt sie sich! Langsam lasse ich meine Finger über die Beeren gleiten. Der Sanddorn stubst mich mit seinen Blättern, als wollte er mich begrüßen. Hättest du gedacht, dass Kommunikation so einfach ist? (14) Da stehe ich nun, ein alter Strandkorb, immerhin neu bezogen, bei Wind und Wetter. Liebende suchen meine Höhle gerne auf, sie tuscheln und kichern, küssen und liebkosen sich. Ich bin ein alter Kavalier, schweig fein still und schau nicht hin. Unlängst aber, da kam eine alte Dame. Ihr silbernes Haar glänzte im Licht wie eine Krone. Sie war sehr still und seufzte ab und an. Wie gern hätte ich sie umfangen und getröstet. Aber da verließ mich der Mut. Und nach einer Stunde verließ mich die alte Dame...plötzlich hatte sie rosige Wangen. Ob sie vielleicht doch gespürt hat, was ich ihr sagen wollte? :-) (15) Kannst du es spüren? Den Wind in den Haaren und die Sonne auf der Haut, hoch über dem Meer? Es scheint, als ob der Horizont unendlich weit ist. Alles wird klein, nur das Meer singt in seiner eigenen Melodie mit dem Wind. Doch halt, was ist das? Eine Libelle streift an mir vorüber. Holt mich in meinen eigenen Kosmos zurück. (16) Salzig, würzig weht mir der Wind um die Nase. Das Meer spielt mit den Farben - mal unergründlich blau, fast schwarz - mal grün, wie ein Smargad. Die Sonne umfängt mich mit ihren warmen Strahlen wie mein Geliebter. Der Wind nimmt meine Schwere mit sich, wie ein Freund. Glück ohne Namen trägt mich fort, so wie eine Welle des Meeres ein Körnchen Sand! (17) Unerwartet, nach vielen weiten Blicken vom hohen Ufer über die Ostsee, zwischen Wustrow und Ahrenshoop, liegt er. Über 60 Jahre ist er alt und ist noch nicht vergangen. Ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg, das beim genauen Hinsehen, nicht allein ist, inmitten dieser Idylle. Kinder spielen drumherum, Andere gehen vorbei, ignorieren ihn. Und ich? Ich hab jedes Mal Gänsehaut und denke, dass nicht einmal die Kraft der Herbst- und Wintersstürme, welche mit dem Meer meterweise die Düne verschlingen, reicht, alles wegzuwischen, was einmal war. Ich fühle mich plötzlich klein und verletzlich. Möge es nie wieder zu einem so sinnlosen Krieg kommen - nie wieder Menschen ihre Kraft und Ideen auf solche Bauten verschwenden! (18) Mitten aus der Hektik des Tages - der Stadt - hinausfahren. Plötzlich ist da der samtene Himmel und die einem scheinbar zublinzelnden Sterne. Das Gras ist feucht und die Elbe zieht gelassen vorüber. Da hinein erhebt sich fast lautlos eine riesige Leinwand. Dahinter steht schweigend die unvergleichliche Altstadt Dresdens, in deren Licht die Dohlen fangen spielen - es scheint fast so, als ob sie tanzen. Fröhliche Erwartung brandet um einen herum. Als der Film beginnt, schweigt alles und staunt... man ist allem enthoben, so wie 3 Fahrradfaher, welche losgelöst in den Himmel fahren. | ||||
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