Aufgezeichnungen von von G.F.MR.

Feier Augsburgische Konfession Juni 1830 in Dohna
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Foto Thomas
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''Beschreibung der Feierlichkeiten, welche den 25., 26., und 27 Junius [Juni] 1830 bei der dritten Secularfeier der Augsburgischen Confeßion in dem Städtchen Dohna stattgefunden haben.
Aufgezeichnet von G.F.MR., gedruckt bei C. G. Keller in Pirna''

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Mit Luthers Anschlag der 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche begann 1517 die Reformation in Deutschland. Trotz des Wormser Ediktes, breitete sich der Gedanke der Reformation schnell aus und immer mehr Reichsstände bekannten sich zur lutherischen Reformation. Der Streit um den „Rechten Glauben“ drohte das Reich zu spalten und so versuchte Kaiser Karl V., die Glaubenseinheit des Reiches zu retten. Die Einladung zum Augsburger Reichstag sollte Versöhnung schaffen und so und lud Kaiser Karl V. auch die Lutheraner nach Augsburg ein.

In Vorbereitung auf den Rechstag beauftragte Kurfürst Johann von Sachsen Philipp Melanchthon, eine Verteidigungsschrift für die Sache der Reformation zu schreiben. Es entsatnd die Augsburgische Konfession [lateinisch Confessio Augustana], die grundlegende Bekenntnisschrift der lutherischen Kirche, welche von den Protestanten auf dem Reichstag in Augsburg 1530 Kaiser Karl V. überreicht wurde.

Die Festlichkeiten im ganzen deutschen Lande [im Jahre 1830] zum 300. Jahr der Augsburgischen Konfession [hier ein Auszug aus einem Bericht zu den Feierlichkeiten im kleinen sächsischen Städtchen Dohna] ist nicht nur eine Feier des protestantischen Bekenntnisses, sondern schon im gewissen maße eine Feier der Meinungsfreiheit und vielleicht auch ein Stimmungsbild des Vorabends der Revolution von 1848/49 ...