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Geburt Zeit Sterne Gesetz Form Planeten Sonne DämonHoffnung Plastik GrabmalNötigung Anagke Bedingung Gesetz Orphisch UrworteNötigung Gesetz Wille Wollen WillkürZufall das Zufällige Tyche WandelLiebeskummer was Tun Hilfe Gedanken Gedichte Bilder
(1) Geburt Zeit Sterne Gesetz Form Planeten Sonne Dämon
(2) Hoffnung Plastik Grabmal
(3) Nötigung Anagke Bedingung Gesetz Orphisch Urworte
(4) Nötigung Gesetz Wille Wollen Willkür
(5) Zufall das Zufällige Tyche Wandel
(6) Liebeskummer was Tun Hilfe Gedanken Gedichte Bilder
Einsamkeit Bilder Ecards 01 WaldeinsamkeitEinsamkeit Bilder Ecards 02 Frost Und RauhreifEinsamkeit Bilder Ecards 03 Gras mit RauhreifEinsamkeit Bilder Ecards 04 Gras mit RauhreifEinsamkeit Bilder Ecards 05 Einsame WegeEinsamkeit Bilder Ecards 06 Einsame Wege
(7) Einsamkeit Bilder Ecards 01 Waldeinsamkeit
(8) Einsamkeit Bilder Ecards 02 Frost Und Rauhreif
(9) Einsamkeit Bilder Ecards 03 Gras mit Rauhreif
(10) Einsamkeit Bilder Ecards 04 Gras mit Rauhreif
(11) Einsamkeit Bilder Ecards 05 Einsame Wege
(12) Einsamkeit Bilder Ecards 06 Einsame Wege
Einsamkeit Bilder Ecards 07 BirkenwaldEinsamkeit Bilder Ecards 08 Blick zum HimmelEinsamkeit Bilder Ecards 09 Einsame Kühle LandschaftEinsamkeit Bilder Ecards 10 Verlassener Einsamer BaumEinsamkeit Bilder Ecards 11 Einsam Sein UeberwindungEinsamkeit Bilder Ecards 12 Depression Einsam Sein Ueberwindung
(13) Einsamkeit Bilder Ecards 07 Birkenwald
(14) Einsamkeit Bilder Ecards 08 Blick zum Himmel
(15) Einsamkeit Bilder Ecards 09 Einsame Kühle Landschaft
(16) Einsamkeit Bilder Ecards 10 Verlassener Einsamer Baum
(17) Einsamkeit Bilder Ecards 11 Einsam Sein Ueberwindung
(18) Einsamkeit Bilder Ecards 12 Depression Einsam Sein Ueberwindung

(1) Daimon (Daimôn), Dämon

Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen,
Die Sonne stand zum Gruße der Planeten,
Bist alsobald und fort und fort gediehen
Nach dem Gesetz, wonach du angetreten.
So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen,
So sagten schon Sibyllen, so Propheten;
Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt
Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

Goethe

(2) Elpiz (Elpis), Hoffnung
Doch solcher Grenze, solcher ehrnen Mauer
Höchst widerwärt'ge Pforte wird entriegelt,
Sie stehe nur mit alter Felsendauer!
Ein Wesen regt sich leicht und ungezügelt:
Aus Wolkendecke, Nebel, Regenschauer
Erhebt sie uns, mit ihr, durch sie beflügelt,
Ihr kennt sie wohl, sie schwärmt durch alle Zonen -
Ein Flügelschlag - und hinter uns Äonen!

Goethe

(3) Anagkh (Anagkê), Nötigung

Da ist's denn wieder, wie die Sterne wollten:
Bedingung und Gesetz; und aller Wille
Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten,
Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille;
Das Liebste wird vom Herzen weggescholten,
Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille.
So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren
Nur enger dran, als wir am Anfang waren.

Goethe

(4) ■ Goethes orphische Urworte mögen ein wenig schwierig zu verstehen sein. Das war schon damals so und so hat der Dichter die 5 Gedichte:
 1.) Daimon, Dämon  2.) Tuch, das Zufällige  3.)  Erwz , Liebe  4.) Anagkh, Nötigung und  5.) Elpiz , Hoffnung näher erklärt.

■ Die 5 Begriffe des Dämonischen, des Zufälligen, der erotischen Liebe, der Nötigung und die Hoffnung
sind philosophische Begrifflichkeiten alter orphischer Lehren.

(5) Tuch (Tychê) , das Zufällige

Die strenge Grenze doch umgeht gefällig
Ein Wandelndes, das mit und um uns wandelt;
Nicht einsam bleibst du, bildest dich gesellig,
Und handelst wohl so, wie ein andrer handelt:
Im Leben ist's bald hin-, bald widerfällig,
Es ist ein Tand und wird so durchgetandelt.
Schon hat sich still der Jahre Kreis geründet,
Die Lampe harrt der Flamme, die entzündet.

Goethe

(6) Du hast mir ein Licht hingestellt-inmitten der Dämmerung, inmitten der drohenden Nacht. Ein Licht das mich führt, mich leitet und mir die Gewissheit gibt, dass ich mich nicht verirre. Danke!

(7) Einsamkeit Bilder Ecards 01 Waldeinsamkeit

(8) Wie Rauhreif legt sich die Kälte um meine Seele. Du sagst, du liebst mich nicht mehr. Es gäbe da noch jemand...alles erstarrt und erfriert. Ich bin allein.

(9) Einsamkeit Bilder Ecards 03 Gras mit Rauhreif

(10) Einsamkeit Bilder Ecards 04 Gras mit Rauhreif

(11) So fühle ich mich. . . der Weg vor mir ist versumpft, schlammig, kaum begehbar. Trockenen Fusses komme ich da nicht hindurch. Aber dahinter lockt das Licht - und die Hoffnung.

Soll ich wirklich gehen? Bleib ich hier? Lange kämpfen meine Gefühle gegeneinander. Aber, die Hoffnung gewinnt. Ich mache mich auf den Weg.

(12) Mein Weg zu dir findet kein Zurück. Alles ist unbegehbar geworden, ich drohe zu versinken.

(13) Wie in den russischen Märchen komme ich mir vor, wenn ich durch den Birkenwald laufe. Irgendwo vermute ich die Waldmännlein und Elfen, Hexen und Feen.

Könnt ich mich nur unsichtbar machen, damit sie mir nicht immer davon laufen. Nur ein leises Rascheln und Wispern ist ab und an zu hören. Ach, wäre ich doch nur ein Sonntagskind, dann könnte ich´s mir wünschen, in dieser Einsamkeit nicht allein zu sein.

(14) Großer Gott, wo bist du? Meine Füße wollen nicht mehr und meine Augen sind müde. So lange schon bin ich allein. Wird es noch einmal einen Frühling für mich geben?

Oh Herr, lass doch noch einmal die Knospen an den Bäumen aufbrechen und neues Grün hoffnungsvoll leuchten. Dann könnte ich mich in deren Schatten setzen und ausruhen, um danach wieder aufzubrechen...

(15) Behutsam laufe ich auf den gefrorenen Wegen in der Heide entlang. Es ist still, kein Wind regt sich. Mütterchen Reif hat ringsherum ihre kühle Hand aufgelegt. Geheimnisvoll glitzert es von jedem Zweig, jedem Halm.

Scheinbar endlos ist diese Landschaft und menscheleer. Ich atme tief durch und stapfe vorsichtig weiter. Klarheit und Frische füllt meinen Geist.

(16) Was hat den Baum bewogen, hier so einsam zu überleben? Sich immer gegen den Wind stemmend, Hitze und Kälte trotzend, ohne Aussicht auf Veränderung? Oh, seinen Lebenswillen hätte ich gern.

Sein untrügliches Gespür, dass Leben trotz allem möglich ist und ... das er in seiner Einmaligkeit besonders ist und unverzichtbar.

(17) Ich bin gefangen ... gefangen in meiner Liebe zu dir. Obwohl zwischen uns schon alles erfroren ist und nichts mehr geblieben ist, als die Erinnerungen, bin ich Gefangene von dir.

Lass mich los, Liebster! Gib mich frei...damit neues Leben entstehen kann nach einem langen Winter!

(18) Ich fühle mich, wie im Märchen die Kinder Hänsel und Gretel. Ringsherum sind Dornen und Gebüsch. Kein Weg ist mehr zu finden.

Ich finde gerade keinen Weg aus meiner Einsamkeit. Egal wohin ich mich wende, Dornen die an meiner dünnen Haut reißen und mich verletzen. Wer schenkt mir eine dicke Haut? Wer führt mich aus all dem Dickicht an Gedanken und Gefühlen heraus? Nur ich selber kann es tun ... denn hier lebe nur ich!

 
 
  Impressum © 17.12.2009