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Bilderübersicht für Ordner http://www.pictokon.net/bilder/2008-05-bilder/
Von Bild 1 bis Bild 18 von insgesamt 155 Bildern. (1) Daimon (Daimôn), Dämon
Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen, Die Sonne stand zum Gruße der Planeten, Bist alsobald und fort und fort gediehen Nach dem Gesetz, wonach du angetreten. So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen, So sagten schon Sibyllen, so Propheten; Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt Geprägte Form, die lebend sich entwickelt. Goethe (2) Elpiz (Elpis), Hoffnung Doch solcher Grenze, solcher ehrnen Mauer Höchst widerwärt'ge Pforte wird entriegelt, Sie stehe nur mit alter Felsendauer! Ein Wesen regt sich leicht und ungezügelt: Aus Wolkendecke, Nebel, Regenschauer Erhebt sie uns, mit ihr, durch sie beflügelt, Ihr kennt sie wohl, sie schwärmt durch alle Zonen - Ein Flügelschlag - und hinter uns Äonen! Goethe (3) Anagkh (Anagkê), Nötigung Da ist's denn wieder, wie die Sterne wollten: Bedingung und Gesetz; und aller Wille Ist nur ein Wollen, weil wir eben sollten, Und vor dem Willen schweigt die Willkür stille; Das Liebste wird vom Herzen weggescholten, Dem harten Muß bequemt sich Will und Grille. So sind wir scheinfrei denn, nach manchen Jahren Nur enger dran, als wir am Anfang waren. Goethe (4) ■ Goethes orphische Urworte mögen ein wenig schwierig zu verstehen sein. Das war schon damals so und so hat der Dichter die 5 Gedichte: 1.) Daimon, Dämon 2.) Tuch, das Zufällige 3.) Erwz , Liebe 4.) Anagkh, Nötigung und 5.) Elpiz , Hoffnung näher erklärt. ■ Die 5 Begriffe des Dämonischen, des Zufälligen, der erotischen Liebe, der Nötigung und die Hoffnung sind philosophische Begrifflichkeiten alter orphischer Lehren. (5) Tuch (Tychê) , das Zufällige Die strenge Grenze doch umgeht gefällig Ein Wandelndes, das mit und um uns wandelt; Nicht einsam bleibst du, bildest dich gesellig, Und handelst wohl so, wie ein andrer handelt: Im Leben ist's bald hin-, bald widerfällig, Es ist ein Tand und wird so durchgetandelt. Schon hat sich still der Jahre Kreis geründet, Die Lampe harrt der Flamme, die entzündet. Goethe (6) Du hast mir ein Licht hingestellt-inmitten der Dämmerung, inmitten der drohenden Nacht. Ein Licht das mich führt, mich leitet und mir die Gewissheit gibt, dass ich mich nicht verirre. Danke! (7) Einsamkeit Bilder Ecards 01 Waldeinsamkeit (8) Wie Rauhreif legt sich die Kälte um meine Seele. Du sagst, du liebst mich nicht mehr. Es gäbe da noch jemand...alles erstarrt und erfriert. Ich bin allein. (9) Einsamkeit Bilder Ecards 03 Gras mit Rauhreif (10) Einsamkeit Bilder Ecards 04 Gras mit Rauhreif (11) So fühle ich mich. . . der Weg vor mir ist versumpft, schlammig, kaum begehbar. Trockenen Fusses komme ich da nicht hindurch. Aber dahinter lockt das Licht - und die Hoffnung. Soll ich wirklich gehen? Bleib ich hier? Lange kämpfen meine Gefühle gegeneinander. Aber, die Hoffnung gewinnt. Ich mache mich auf den Weg. (12) Mein Weg zu dir findet kein Zurück. Alles ist unbegehbar geworden, ich drohe zu versinken. (13) Wie in den russischen Märchen komme ich mir vor, wenn ich durch den Birkenwald laufe. Irgendwo vermute ich die Waldmännlein und Elfen, Hexen und Feen. Könnt ich mich nur unsichtbar machen, damit sie mir nicht immer davon laufen. Nur ein leises Rascheln und Wispern ist ab und an zu hören. Ach, wäre ich doch nur ein Sonntagskind, dann könnte ich´s mir wünschen, in dieser Einsamkeit nicht allein zu sein. (14) Großer Gott, wo bist du? Meine Füße wollen nicht mehr und meine Augen sind müde. So lange schon bin ich allein. Wird es noch einmal einen Frühling für mich geben? Oh Herr, lass doch noch einmal die Knospen an den Bäumen aufbrechen und neues Grün hoffnungsvoll leuchten. Dann könnte ich mich in deren Schatten setzen und ausruhen, um danach wieder aufzubrechen... (15) Behutsam laufe ich auf den gefrorenen Wegen in der Heide entlang. Es ist still, kein Wind regt sich. Mütterchen Reif hat ringsherum ihre kühle Hand aufgelegt. Geheimnisvoll glitzert es von jedem Zweig, jedem Halm. Scheinbar endlos ist diese Landschaft und menscheleer. Ich atme tief durch und stapfe vorsichtig weiter. Klarheit und Frische füllt meinen Geist. (16) Was hat den Baum bewogen, hier so einsam zu überleben? Sich immer gegen den Wind stemmend, Hitze und Kälte trotzend, ohne Aussicht auf Veränderung? Oh, seinen Lebenswillen hätte ich gern. Sein untrügliches Gespür, dass Leben trotz allem möglich ist und ... das er in seiner Einmaligkeit besonders ist und unverzichtbar. (17) Ich bin gefangen ... gefangen in meiner Liebe zu dir. Obwohl zwischen uns schon alles erfroren ist und nichts mehr geblieben ist, als die Erinnerungen, bin ich Gefangene von dir. Lass mich los, Liebster! Gib mich frei...damit neues Leben entstehen kann nach einem langen Winter! (18) Ich fühle mich, wie im Märchen die Kinder Hänsel und Gretel. Ringsherum sind Dornen und Gebüsch. Kein Weg ist mehr zu finden. Ich finde gerade keinen Weg aus meiner Einsamkeit. Egal wohin ich mich wende, Dornen die an meiner dünnen Haut reißen und mich verletzen. Wer schenkt mir eine dicke Haut? Wer führt mich aus all dem Dickicht an Gedanken und Gefühlen heraus? Nur ich selber kann es tun ... denn hier lebe nur ich! | ||||
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