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Aristolochia, die Pfleifenwinde, Pfeifenblume, auch der Pfeifenstrauch (Aristolochiaceae,
Osterluzeigewächs) entstammt einer Gattung mit gut 300 Arten. Die meisten der
Klettergehölze sind nicht frosthart. Verwendet wird bei uns deshalb im Freiland nur
Aristolochia macropylla (früher A. sipho) und Aristolochia tomentosa. Den Namen haben die Pfeifenblumen
durch ihre merkwürdigen Blüten erhalten. Die gut 8cm langen Blüten erscheinen ab
Juni und erinnern an Tabakspfeifen. Die Zierde der Pfeifenwinden sind jedoch
ihre großen Laubblätter, welche bis in den Herbst hinein eine schöne grüne Farbe
behalten.
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Pfeifenwinden wachsen auf jedem normalen Gartenboden (möglichst etwas
lehmhaltig). Die gewaltige Blattfläche (bis 30cm große abgestumpft eiförmige
Blätter) der sommergrünen Klettergehölze verlangt bei Trockenheit ein zusätzliches
Wässern. Sonst sind die Pflanzen robust und sie wachsen in Sonne und Schatten
(besonders M. macrophylla ist schattenvertäglich) gleichermaßen gut. Kalk wird
vertragen.
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Aristolochia macrophylla ist ideal zur Bekleidung von Häuserfronten, die Blätter
dieser Form wachsen ganz gleichmäßig. Die Schlingpflanze wird bis 10m hoch.
Mit Pfeifenwinde begrünte Lauben bekommen ein sehr dichtes Blätterdach.
Aristolochia tomentosa hat kleinere Blätter, sie wächst etwas ruppiger. Höhe der
Pfeifen-Winden: bis 6m. Die Pfeifenwinden benötigen eine Kletterhilfe, also
Draht oder Gitter. Wie bei den meisten Schlinggehölzen ist der Rückschnitt
unproblematisch, wenn er nötig wird.
■ Kurz ist zur allgemeinen Terrassengestaltung zu sagen:
Hausterrassen sollten immer großzügig angelegt werden. Im Reihenhausgarten
sollte man gleich überlegen, ob man ihn nicht zu einem Terrassengarten
umgestaltet. Optimal wäre es, wenn Zimmer und Terrasse auf gleichem Niveau
liegen. Wenn dieser Höhenunterschied zu hoch ist, kann man mit einem Holzdeck
den besten Übergang vom Haus zur Terrasse schaffen. Dieser stufenlose Übergang
vom Haus über Terrasse/Veranda in den
Garten bringt einen gewissen Landhauscharakter, wenn dieser gewünscht wird.
Wem eine große Terrasse [eventuell auch mit Terrassendach] zu groß erscheint,
der kann mit einem schön gestalteten Gartenkamin [
massiver
Gartengrill] an der Hausterrasse den Blick von der Leere des
Terrassenplatzes ablenken. Ähnliches kann auch eine Gartenplastik bewirken, die
etwa im Winter ein schönes Blickziel vom Haus aus wäre und optisch von der
ungenutzten Terrasse ablenkt. Mit entsprechender Lichtgestaltung kann in der
dunkle Jahreszeit also der Ausblick von Haus aus über die Terrasse in den Garten
interessant gestaltet werden.
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