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Hauseingang, geplant von Albert Baumann 1891 - 1976
Skizzen zum Hauseingang von Albert Baumann:
Albert
Baumann 1891-1976
Der Gestaltung des Hauszuganges wird beim chinesischen Feng Shui große Aufmerksamkeit gewidmet, doch nicht immer können Formen 1:1 aus der fernöstlichen hin zur westlichen Kultur übertragen werden. So etwa die symbolische Form der Lochmünze (Ringwege). Es gilt aber den Sinn des Feng Shui zu erfassen und auf unsere Art der Gestaltung zu übertragen. Es ist sicher mehr Zufall, dass etwa diese Skizze dem typischen Feng Shui - Hauszugang ähnelt. Worauf es aber ankommt ist die positive Symbolik (bei uns der Baum) beim Kommen und Gehen und der Zugang an sich, der durch die Art der Gestaltung eine Bedeutung erhält.
Feng Shiu: Symbol der Lochmünze
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Mehr Information:
Feng Shui: Geschäft, Haus, Garten
wassergebundene Wege, Kiesterrassen bauen, Anleitung
■ Wassergebunden Wege: Über die Herstellung dieser Wege für
Gärten,
Parkanlagen, Wege auf
Friedhöfen usw. gibt es nach meinen Recherchen in Deutschland keine
einheitliche Norm. Ich selber habe mir auf einem Fachvortrag Notizen zu diesem
Thema gemacht, die in folgenden Notizen mit eingeflossen sind.
Ist ein alter sandgeschlämmter Weg, Kiesweg vorhanden und an verschiedenen
Stellen matschig [besonders im Frühjahr], bzw. es sind Pfützen auf dem Weg, dann
muss etwas getan werden. Zuerst ist aber zu klären, ob der Weg neu gebaut werden
muss, oder ob man zuerst eine preiswerte Reparatur versucht. Ist ein Neubau der
Wegeanlage geplant, dann sollte auch darüber nachgedacht werden, ob in stark
belasteten Bereichen der Weg nicht besser gepflastert werden sollte. Ein
wassergebundener weg verursacht ja auch Kosten. Diese Wege sollten unbedingt 2x
im Jahr gepflegt werden.
■ Wassergebundene Wege, Pflege: das heißt Deckschicht ausgleichen [es
sollte immer etwas Material vorrätig sein], dabei ist vorher die Umgebung der
Schadstelle mit einem Eisenrechen aufzulockern [nur die dünne Deckschicht]. Der
neue erdfeuchte Deck-Belag wird aufgebracht und gerade gezogen [nicht mit
Rechen, sondern mit speziellen Geräten ohne Zinken, damit das material nicht
entwischt wird]. Anschließend wird der Weg vorsichtig gewässert und nachher
gewalzt. Das sollte im Frühjahr geschehen und bei Bedarf ein zweites mal übers
Jahr. Werden die Wege mit LKW befahren, dann ist unter Umständen eine öfter
pflege nötig. Doch wer macht das schon. Ich habe noch nie im Park solche
Pflegearbeiten beobachten können. Durch den hohen Pflegeaufwand sagt man
[bedenke nur die Unkrautbeseitigung im Sommer] dass die Kosten im Vergleich zu
einem gepflasterten Weg schon nach 7 Jahren gleich sind.
■ Wassergebunden Wege, Aufbau: Wege bestehen prinzipiell aus einer
Tragschicht [Schottertragschicht] Die Tragschicht ist bei Fußwegen um 15cm stark
und bei befahrenen Wegen um 20cm stark. Nach meinen Erfahrungen ist es
hier besser, prinzipiell mindestens auf 20cm zu gehen, weil Gehwege, durch
welche Umstände auch immer, auch von Fahrzeugen befahren werden. Das Material
der Tragschicht hat eine Körnung von 0/32. Die Tragschicht
ruht auf dem verdichteten Untergrund, auf dem Planum. Im Planum und auf der
abgerüttelten Tragschicht muss schon die Neigung zur Entwässerung vorhanden
sein. Meist wird der Weg nur in einer Richtung entwässert [oder Dachgefälle bei
seitlicher Versickerung]. Um die Einläufe sollte eine Pflasterung erfolgen.
Trichtergefälle sind zu vermeiden.
■ Auf der Tragschicht wird eine ca. 6cm starke Ausgleichsschicht mit der
Körnung 0/16 aufgetragen und verdichtet. Auf diese Tragschicht kommt dann die
letzte Schicht, die Deckschicht. Sie hat eine Stärke von ca. 2,5-3cm[verdichtet
auf 2cm walzen] und eine Körnung von 0/8. Optimal sind Mischungen aus
gebrochenen Materialien, die aus verschiedenen Steinbrüchen stammen, oder von
gebrochenen Materialien, Kies und besonders von gebrochenen Kalkstein. Zum
Nachbessern habe ich auch schon Edelsplitt ohne Nullanteile verwendet [etwa 2/8
oder 5/8]. Wer einen Weg mit Waschkies oder Edelsplitt anlegen
möchte, der sollte trotzdem nicht auf eine Tragschicht mit Nullanteilen
verzichten. Auf diese Tragschicht würde ich dann über mehrere Jahre hinweg dünne
Schichten des Zierbelages aufbringen und einwalzen.
■ Der Deckbelag wird versichtet, indem er mit einer Walze mehrfach gewalzt wird.
Zwischendurch sollte der Weg befeuchtet werden. Ist der Weg fertig, dann lässt
man ihn vor der Abnahme noch 3 bis 6 Wochen ruhen, ohne dass er betreten wird
... das ist die Theorie ;-)
Zur Reparatur alter Wege ist hier kurz zu sagen, dass alte weg meist
keine getrennte Tragschicht und Ausgleichsschicht aufweisen. Ist die Tragschicht
beschädigt, oder ist der weg an einigen Stellen nicht ausreichend entwässert, so
sollte die Tragschicht etwas aufgelockert werden [mit Bagger]. dann wird mit
einer 0/32er Mischung ausgebessert und gut verdichtet. Dann folgt die
Deckschicht. Dort, wo schon die alte Tragschicht durchschaut, wird mit 0/8
gearbeitet und am Ende wird der gesamte Weg mit 2/8 Körnung dünn überzogen, was
in den kommenden 2 Jahren wiederholt werden sollte. Praktisch ist es, dafür das
Material vorrätig einzulagern. Der Splitt oder Kies kann ja auch bestens für den
Winterdienst eingesetzt werden!
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