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Notizen zur biblischen Urgeschichte >>
weitere Notizen: In der Paradiesgeschichte der Bibel ist zunächst nur von der Erschaffung des "Adam" die Rede, von der Erschaffung des ersten Menschen - die Erschaffung der Frau erfolgt später. Doch die alten mystischen Urgeschichten der Bibel sind nicht 1:1 als oberflächlicher Erzählstoff zu sehen - es stecken oft ganz tiefgehende religionsphilosophische Gedanken dahinter: Die gebräuchliche Bezeichnung für "Mensch" lautet im Hebräischen aber "Enosch". und nicht Adam. Der Eigenname "Adam" ist dagegen ein mehrdeutiges Wort mit der Bedeutung "Mensch - Erde (Acker) - Rot". Denselben Anklang finden wir selbst noch im lateinischen homo - humus! Auch im Deutschen Sprachgebrauch finden sich ähnliche Bezeichnungen im Zusammenhang mit dem Acker - das Brot und Rot. Die rote Farbe wird im Allgemeinen bei den Völkern mit der Geburt und dem Sterben in Zusammenhang gebracht. So war noch im Mittelalter Rot die Trauerfarbe in weiten Teilen Europas und geht zurück auf älteste Besattungsbräuche der Menschheit, bei denen der bekannte Rötel, als Pulver den Bestatten ins Grabe beigegeben wurde. Der Rötel galt als Symbol des Blutes, welches wiederum als Lebensträger gilt. Das Blut entspricht schon bei den alten Israeliten der menschlichen Seele. Und so finden wir in den wenigen Worten der Bibel von der Erschaffung Adams- dass diesem Menschen - mit Leib (Erde=Materielle Hülle) und Seele (Rot) (2) --> Übersicht: Sintflutberichte, Sintflut-Hypothesen >> Die Sintflut, Sintfluthypothesen Größere Kartenansicht In der Bibel erfahren wir durch Moses, dem Autor der Genesis, daß damals die verderbte Menschheit durch eine gewaltige Flutkatastrophe vernichtet wurde. Nun wäre interessant, ob von dieser vermeintlichen Flut heute noch Spuren zu finden sind. Immerhin beginnt spätestens hier die Bibel von dem Handels Gottes in der Geschichte zu berichten, wenn auch die Sintfluterzählung, wie die anderen Urzeitgeschichten , den inneren Menschheitszustand beleuchten. So kann zum Beispiel ein Satz, wie der, daß die ::::Wasser der Sintflut die höchsten Berge bedeckten, darauf hinweisen, daß Gott den höchsten Hochmut der Menschen demütigte. Gerade dieser Satz, den viele Sintflutforscher all zu wörtlich und absolut aufgefasst haben, ließ recht phantastische Hypothesen über den Hergang der Sintflut entstehen. Ein ähnliche "Übertreibung", wenn man sie rein nur auf natürliche Verhältnisse anwendet ist nachzulesen im Buch ............................ der Bibel. Hier wird berichtet, wie die Israeliten beim Einfall in das Land der Kanaaniter voller Kleinmut vor den waffenstrotzenden Burgen der Kanaaniter standen. .............................................................................................................................................................. Jedenfalls gehen die meisten Sintfluthypothesen besonders auf diesen Punkt ein und suchen nach einer Erklärung, bei denen die Wassermassen solch gewaltige Höhen erreichten, daß diese auch über die höchsten Gebirge reichte. Am interessantesten ist dazu wohl die Annahme des Absturzes eines vormals zweiten Erdmondes. Zuerst entwickelte Fischer diese Idee und konnte damit sogar das exakte Zeitlich beschriebene Ansteigen und Abfallen der Sintflutgewässer in der Bibel erklären. Nach seinen Vorstellungen begann ein Erdtrabant langsam seine Bahn durch die Erdanziehung in Richtung Erde zu verändern. Die dabei wirkenden Gezeitenkräfte hoben riesige Wasserberge auf der Erdoberfläche empor, welche erst langsamwerdender entsprechend der Umlaufbahn des Mondes wanderten, dann aber zum Stillstand kamen, als der Erdbegleiter seine Umlaufzeit auf genau 24 Stunden einpegelte. Somit konnten die Wasserberge gut den Himalaja bedecken. Spätere Forscher (..............) waren beispielsweise der Meinung, daß Zeitweise die auf den Anden befindliche Zyklopenmauerstadt Tiahuanaco mit einer Hafenanlage am Meer lag. Ähnliche auf riesige Gezeitenkräfte hinweisende Überlegungen ziehen unseren Nachbarplaneten Venus als Verursacher der Weltflut heran. Immerhin ist es bemerkenswert, daß dieser Himmelskörper als einziger Planet in unserem Sonnensystem eine andere Rotationsrichtung aufweist, die zudem sehr langsam ist. Welche gigantischen Gravitationskräfte haben hier gewirkt, war die Ursache gar ein zu naher Vorbeiflug an der Erde? Auch die Veränderung der Erdachse wurde schon ins Kalkül gezogen. Suball dachte gar an eine 180° ige Pohlwendung, wie er es an einer Kugel mit zwei unterschiedlich masseschweren Hälften beobachtete. Natürlich wurden auch Kometenabstürtzte in Erwägung gezogen. Erst vor kurtzem schieben ........................................... darüber. Dabei stellte man fest, daß durch den Aufprall der Himmelskörper auf das Weltmeer nicht nur die oberirdischen Wassermassen eine Flutwelle verursachten, sondern auch die Tiefengewässer, von denen uns auch Mose berichtet. Immerhin berichtet uns eine alte jüdische Legende von heißen Wassermassen, welche die Herkunft aus dem Erdinneren gut belegen: Trotzdem muß man bemerken, daß keine noch so fest gebaute Arche eine derartig heftige Tsunamiwelle überstehen würde, welche von einen Kometenaufprall herrühren. Dieses schließt allerdings den Hergang einer derartigen Katastrophe vor ca 10.000 Jahren nicht aus - doch ist das Ereignis der Bibel erst viel später anzusetzen. Auch über Atmosphärische Ursachen ist schon nachgedacht worden, etwa über eine dichte tertiäre Wolkendecke in der Atmosphäre der Erde, welche mit einem male abregnete. Bedenkenswert in unserer heutigen Zeit ist, in welcher eine Klimakatastrophe nicht mehr auszuschließen ist, die Hypothese von einer plötzlichen Erwärmung und das schnelle Abtauen der polaren Eismassen. In Verbindung dazu auftretende Wetterextreme konnten gewaltige Überschwemmungen verursachen. Heute wäre der Mensch der Auslösende Moment einer derartigen Weltkatastrophe. Nicht zuletzt aus den Schriften des Österreicher Mystikers Jacob Lorber erfahren wir, daß die Sintflut zu Noahs Zeiten durch unterirdische Sprengungen der Henochiden in den Sockeln der Hochgebirge ausgelöst wurde - also ebenfalls durch das handeln der Menschen. Durch die gewaltigen Sprengungen senkten sich teile des Gebirges auf darunter befindliche riesige Grundwasserseen, so dass dadurch ungeheuer große Mengen an heißen Erdwässern hervorschossen und dabei eine Flutwelle verursachten. Jedoch wurden dabei auch unvorstellbar große Mengen an Wasser in die Erdatmosphäre aufgenommen, welche dann einen sofortigen Klimaumschwung bewirkten. Über Zentralasien begannen monatelange "sintflutartige" Niederschläge niederzufallen, welche die Katastrophe noch verschärften. Die Wassermassen durchbrachen so von Osten her das Schwarze Meer am Bosporus und flossen über das Mittelmeer in den Ozean ab. Älteste Überlieferungen der Griechen belegen diesen Verlauf wiefolgt: Eine jüdische Sage berichtet ebenfalls, wie die der Eskimo, daß die Wasser der Sintflut heiß waren, ein deutliches Indiz für die Herkunft aus dem Erdinneren: ............................................................................................................................................ Aus dem Alten China stammt eine geschichtliche Aufzeichnung. nach der ca im Jahre ........................................................................................................................................... Nordamerikanischen Indianer belegen diesen Verlauf der Sintflut recht gut: (Nr ...........!) Eine weitere Flutwelle brach vom Kaspischen See über das Schwarze-, in das Mittelmeer ein. Griechischer Bericht ... durchbrach die Säulen des Herakles Die Sintflut breitete bei dem Durchbruch in den Atlantik, wobei sicher der Norden Afrikas schwer betroffen wurde, hier auch der afro-europäischen Megalith-Kultur ein Ende, was von den Archäologen etwa um 2200 v.Chr. angenommen wird. (Helmut Triebisch 1986 "Die gläsernen Türme von Atlantis") Indianer Eine Vorstellung von den tektonischen Ursachen der Sintflut können wir uns machen, wenn wir uns ein Mal den Untergang der Kanaanitischen Städte Sodom und Gomorra von der geologischen Seite her betrachten. Diese beiden sündigen Städte, durch welche übrigens auch der Begriff der Sodomie geprägt wurde, lagen dort, wo sich heute das tote Meer befindet. Beachtenswert ist, daß dieser Ort, das biblische Tal Siddim 400m tief unter dem Meeresspiegel liegt. Zudem verläuft von hier aus ein Kontinentaler Bruch der Erdkruste bis weit nach den Norden, fast bis an das Kaspische Meer heran. Ähnlich wie bei der Sintflut wurde auch hier nur noch ein "Gerechter" gefunden und von Gott errettet. In dieser Geschichte kamen Engel nach Sodom, um die Familie Lot's, Abrahams Bruder zu retten. Die Moral muß übrigens in diesem Landstrich schon weit gesunken gewesen sein, denn sogar Lot, dessen Haus wegen der Fremden (Engel) von den Einwohnern der Sündenstadt belagert wurde, machte diesen den Vorschlag, lieber seine zwei Töchter von ihnen vergewaltigen zu lassen. Und Lot wurde als "gerecht" erachtet. Wie weit mag dann erst Henoch vor der Sintflut gesunken sein. Nach der Biblischen Geschichte wurde Lot's Familie gerettet und Sodom und Gomorra versanken in einem Erdbeben. Und zwar senkte sich dabei eine riesige Erdscholle mitsamt den Städten um etwa 20 m ab - und wurde später langsam von den Fluten des Toten Meeres eingenommen. Doch stellen wir uns nun dieses Ereignis einmal in etwa 100facher Vergrößerung vor, und an Stelle unterirdischer Tiefengewässer, bekommt der 400 m tiefe Grabenbruch Verbindung zu einem der nahen Weltmeere. Die einschießenden Wassermassen würden sicher eine Beachtliche Sintflut verursachen. Franz von Schwarz und das Mongolische Meer Geologische Entdeckungen zu dieser Asiatischen Sintflut wurden schon im vorigen Jahrhundert gemacht. Es war der Astronom Franz von Schwarz, der bei der russischen Landesvermessung tätig war und infolge dieser nach Turkistan kam, wo er unter anderem auch Bodenunteruchungen vornahm, und dabei folgende Entdeckung machte. Riem schreibt hierzu: "Als ihn nämlich seine Vermessungen in die Gegend der Tschungarei, zwischen Alatu und Barlykgebirge, führten, wo durch die Reihe der Seen Ajarnor, Ebinor, Alakul bis zum Balachsee ein Weg aus der Wüste Gobi in die vorgelagerte Tiefebene angezeigt ist, da fand er an dem niedrigen Kaptagaigebirge deutliche Anzeichen einer ehemaligen gewaltigen Wasserströmung, die mit großer Kraft gegen dieses Gebirge geflossen sein mußte. Ganz glatt geriebene Bodenfläche, ausgewaschene Höhlungen; gerundete Felsen ließen keinen Zweifel über die einstige Wirkung des Wassers. Des weiteren fand er in beträchtlicher Höhe an den Gebirgen Wassermarken, die auf die Anwesenheit eines großen Wassers der Vergangenheit schließen ließen. Weitere Untersuchungen über den Grund und Boden der Mongolei, der Wüste Gobi und des Tarymbeckens, sowie der diese Flächen umgebenden Randgebirge ließen die Annahme als berechtigt erscheinen, daß hier einst ein großes asiatisches Binnenmeer gewesen sei; etwa 4000 km lang, 1400 km breit und 7000 Fuß tief, also an Größe dem Mittelländischen Meer entsprechend, an Tiefe bedeutender. Durch ein Erdbeben war dann an der vorhin angegebenen Stelle der umgebende Wall durchbrochen und das Meer lief als ein 25 km breiter, 4000 bis 5000 Fuß tiefer Strom aus, brach sich an dem Kaptagaigebirge, so daß das Aufwärtsfließen erklärt ist, und stürtzte dann in die vorgelagerten Ebenen de Balachsees und der ganzen Niederung am Aralsee und dem Kaspischen Meere. Beide Gewässer flossen über nach dem Schwarzen Meere zu, nördlich vom Kaukasus entlang, dieses brach durch den Bosporus und die Dardanellen durch nach dem Mittelmeer, daß die Sahara und Südeuropa überschwemmte, und erst nach dem Durchbruch bei Gibraltar in das Meer trat das Gleichgewicht der der Gewässer wieder ein." Schwarz vertrat die Ansicht, daß durch das Mongolische Meer in Mittleren Asien ein weitaus milderes und feuchteres Klima, als heute herrschte. Die Magan-Siegel können dies bestätigen. Sie zeigen Elefanten, Krokodiele, Nashorn und Rinder und Tiger - Tiere, die eine heutige kahle Steppe im Kontinentalklima, mit seinen hohen Temperaturschwankungen nicht besiedeln könnten. Auch die Indoeuropäische Ursprache kennt Elefanten, Affen, Löwen und Leoparden. Aber auch die heutige Shara, welche durch die Flutwelle besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde, war früher fruchtbares Land. Auch hier wissen wir dies durch die Aufzeichnungen der damaligen Saharabewohner. Auf Felsenbildern tummeln sich Gazellen Sintflut und Klimaschock .................................................................................................................................................................. Fr. v. Schwarz baute seine Hypothese noch weiter aus, in dem er sich die früheren Völkerschaften um das Mongolische Merr siedelnd dachte. Durch das Abfließen der Gewässer wandelte sich dann aber das milde Seeklima zum trockenen und kalten Kontinentalen Wetter, wodurch die Völkerschaften abwanderten und die verschiedenen Kontinente besiedelten. Im groben scheint diese Hypothese doch zu stimmen, obwohl der Klimaumschwung wohl eher durch die heißen Tiefegewässer verursacht wurden. Durch die großflächigen Niederschläge und die dichtere Wolkendecke schaukelte sich das Klima auf der Erde hoch - denn durch die dichtere Wolkendecke heizte sich die Atmosphäre auf, ähnlich einer heute befürchteten Klimakatastrophe. Die klimatischen Verhältnisse nach der Eiszeit sind den Wissenschaftlern recht gut bekannt. So setzte in den letzten 10 000 Jahren eine rasche Erwärmung ein, bei dem sich eine bisher trockene und kalte Periode zu einer feuchteren hin wandelte. Die in Gletschern gebundenen Wassermengen tauten auf und die Weltmeere begannen von einem von heute aus gesehenen 30m niedrigeren Niveau, auf einen 3m höheren Stand, zu steigen. Das Wämemaximum erreichte zu Adams Zeiten seinen Höhepunkt und es herrschte damals eine um etwa 3°C höhere Durchschnittstemperatur. Mit der Ausbreitung der Adamiten begann jedoch auch wieder ein Klimaumschwung zu einem kälteren und trockenerem Wetter, und diese Abkühlungsperiode setzte sich fort, bis zur Zeit Abrahams und der Patriarchen. So finden wir auch in der Ursprache der Arier Tierbezeichnungen der tropischen Klimazone und später die Verhältnisse unseres heutigen Mitteleuropa. Diese Abkühlung löste um 1200 v.Chr. ?? die atlantische Völkerwanderungen aus, durch welche unter anderem die Philister und die Hebräer in das Gelobte Land einwanderten. Diese allmähliche , sinkende Klimakurve erfuhr jedoch eine relativ kurze Unterbrechung, mit beginn der Sintflut. Um 2000 v. Chr. war dann wieder ein Wärmeoptimum von ca 2°C über heutigen Durchschnittswerten erreicht und die Weltmeere standen 1-2m höher als heute, haben dann aber in wenigen Jahrzehnten wieder die vorher genannte Klimakurve erreicht. ANHANG Sintflutberichte 1. Kurzfassung nach Franz von Schwarz 1. Urbewohner Griechenlands / Europ. Rasse Istros rechnete vier große Weltkatastrophen. Eine bestand darin, daß die Meerenge von Bosporus und Hellespont sich öffnete, die Fluthen des Schwarzen Meeres in`s Egäische Meer eindrangen, die Inseln und benachbarten Meeresküsten überschwemmten und schließlich durch die Säulen des Herkules nach dem Ozean durchbrachen. 2. Griechenland / Westasiatische Rasse, Indogermanen I.Fluth des Ogyges Unter der Regierung des Königs Ogyges von Attika entstand aus dem Kopais-See eine Flut, welche bis an den Himmel reichte und die meisten Menschen vernichtete. Ogyges entkam mit einigen Begleitern auf einem Schiffe. II. Flut des Deukalion Als Zeus das ganze sündhafte Menschengeschlecht des ehernen Zeitalters durch eine große Flut vernichtete, rettete sich der Thessalier Deukalion Deukalion, der Sohn des Prometheus und Stammvater der Hellenen, mit seiner Gemahlin Pyrra in einem Fahrzeug, das er sich auf den Rath seines Vaters gebaut hatte, und landete nach neun Tagen auf dem Parnaß. Zur Erinnerung an die Deukalionische Fluth und an die bei der Fluth Umgekommenen wurde in Athen alljährlich am 13. des Monats Anthesterion ein Erinnerungsfest mit Wasserspende begangen. Nach Hellanikos landete Deukalion auf dem Othrys. Varianten Lokris: Die Lokrier hielten Opontos oder Kynos für den Landeplatz des Deukalion. Argos: Ebenso wurde in Argos die Stelle gezeigt, wo Deukalion sein Schiff verlassen und dem Zeus Aphesios einen Altar errichtet hatte. Sizilien: Die Sizilianer ließen Deukalion sich auf den Ätna retten. Delphi: Nach der Sage der Delphier folgten ihre Vorfahren auf ihrer Flucht vor der Flut einer Anzahl Wölfe und gelangten so in eine Höhle auf dem Gipfel des Parnaß, wo sie verschont blieben. Megara: Nach der Sage der Megarer rettete sich Megaros, der Sohn des Zeus, auf dem Berg Geranion. Thessalien: Der Thessalier Kerambos rettete sich dadurch, daß er sich mittels eines von den Nymphen erhaltenen Flügelpaares in die Lüfte erhob. Dodona: Perirrhoos, der Sohn des Äolus, wurde von Zeus in Dodona vor der Fluth gerettet. Kos: Die Bewohner der Insel Kos erzählten,daß Merops sich mit einer Anzahl Menschen aus der Fluth rettete und dann mit denselben auf Kos einen Staat gründete. Rhodus: Nach der Sage der Rhodier retteten sich aus der Fluth nur die Telchinen. Kreta: Nach den Sagen der Kreter rettete sich der Kreter Iasion. Samothrake: Nach der Sage der Samothraker wurde Saon, der Sohn des Zeus oder Hermes, aus der Fluth errettet. Arkadien: Dardanos rettete sich vor der Fluth, aus Arkadien nach Samothrake. 3. Skandinavier / Westasiat.Indogermanen Gothen Skandinavien: Nach der jüngeren Edda töteten die Söhne des Gottes Bör, Odin, Wili und We, den Riesen Ymir. Aus den Wunden des erschlagenen Riesen lief so viel Blut, daß das ganze Geschlecht der Riesen ertrank bis auf den einzigen Bergelmir, der sich mit seiner Frau in ein Boot rettete und so der Stammvater des neuen Riesengeschlechtes wurde. 4. Kymren estasiat. Indogermanen Gothen England: Als der See von Llion, austrat und das ganze Land überschwemmte, ertranken alle Menschen, bis auf zwei, Dwyvan und Dwyvach, die sich in einem Boot retteten, in das sie je ein Paar von allen Geschöpfen aufgenommen hatten. 5. Lithauer Westasiat. Indogerm. Wenden Letten Lithauen: Als der höchste Gott Pramschimas aus einem Fenster seines himmlischen Hauses auf die Welt hinabschaute und lauter Krieg und unrecht unter den Menschen erblickte, sandte er zwei Riesen, Wandu und Wejas (Wasser und Wind), auf die Erde, die zwnzig Tage und Nächte Alles verwüsteten. Als Pramschimas von Neuem hinabschaute, während er gerade himmlische Nüsse aß, ließ er eine Schale fallen, die auf dem Gipfel des höchsten Berges niederfiel, auf den sich einige Menschenpaare und Tiere geflüchtet hatten. Diese stiegen alle in die Nußschale, die nun auf der alles bedeckenden Fluth umhertrieb. Gott ließ hierauf den Sturm sich legen und die Gewässer wieder abfließen. Die geretteten Menschen teilten sich sodann und nur ein Paar, die Stammeltern der Lithauer, blieb in jener Gegend zurück. 6. Zigeuner Westasiaten Indogermanen Inder Siebenbürgen Siebenbürgen: Ein alter Mann, der bei einer Familie ein Nachtquartier erhalten hatte, hinterließ der Wirten einen kleinen Fisch mit dem Auftrage, denselben bis zu seiner Rückkehr wohl zu verwaren. Als die genäschige Frau den Fisch trotzdem und gegen den Willen ihres Mannes briet, entstand plötzlich Regen und eine große Überschwemmung, und die ungehorsame Frau wurde vom Blitze erschlagen. Am neunten Tage erschien der alte Mann wieder bei seinem Wirt und rieth ihm, sich eine andere FDrau zu nehmen und sich mit derselben und mit seinen Verwandten in einen Kahn zu retten und zugleich Tiere und Samen von den Bäumen mitzunehmen. Der Regen dauerte ein Jahr lang und man sah nichts als Wasser und Himmel; erst nach einem Jahr floß das Wasser ab. 7. Wogulen Ostasiat./ Mongolen/ Nördl./ Abth./ Westl./Zweig/ Finnen/Ugrer Uralgebiete: Infolge anhaltenden Regens nach siebenjähriger Dürre trat eine allgemeine Überschwemmung ein, durch welche alle Riesen umkamen bis auf die wenigen, welche sich aus gespaltenen Pappeln Boote gemacht und dieselben mittelst 500 Brassen langer Seile aus Weidenwurzeln an die Erde befestigt hatten. Am siebenten Tage begann das Wasser zu fallen und die Überlebenden konnten die Erde wieder betreten. 8. Kalmüken Ostasiat./ Nördl. / Abth./ Mittel. Zwg./Mongolen Europa und Zentralasien: Die Sagen der Kalmüken berichten von einer allgemeinen Überschwemmung. 9.Babylonier Westasiat. Aramäer Semiten Nördl. Fam Mesepotamier Babylonien: 1. Chaldäischer Bericht Sisuthros aus Surripak am Euphrat erbaute auf den Rath des Gottes Ea ein Schiff und barg in demselben "Samen des Lebens von jeglicher Art", sowie seine Familie, sein Gesinde und seine Freunde und die nötigen Vorräthe. Unter Sturm, Gewitter und Erdbeben erfolgte die Fluth, die bis an den Himmel reichte, sich aber am siebenten Tag wieder legte. Das Schiff landete auf einem Berge im Lande Nisir ( im Norden Babyloniens ) und Sisuthros verließ das Schiff, nachdem er sich durch dreimaliges aussenden von Vögeln (Taube,Schwalbe und Rabe )vom Abnehmen der Fluth überzeugt hatte. 2. Bericht des Berosus (um 260 v. Chr.) Der Babylonische König Xisuthros baute auf Krono´s Befehl ein Schiff und bestieg daselbe mit Frau, Kindern und Freunden, sowie mit Vögeln und vierfüßigen Tieren. Am 15. des Monats Däsios brach die Fluth herein, nahm aber bald ab, wovon Xisuthros durch wiederholt ausgesandte Vögel Nachicht erhielt. Das Schiff blieb auf dem Gebirge der Kordyäer in Armenien stehen und dessen Reste waren noch zu Berosus´Zeiten zu sehen. Die mit Xisuthros Geretteten zogen hierauf wieder nach Babylonien, wärend Xisuthros selbst mit Frau, Tochter und Steuermann in den Himmel versetzt wurde. 10. Israeliten Westasiat. Aramäer. Semiten. Nördl. Fam. Hebräer Palästina:Noe erbaute auf Jehovas Geheiß eine Arche und bestieg dieselbe mit seiner ganzen Familie und mit Vertretern von allen Vögeln, Reptilien und Vierfüßern, nachdem er Vorrat für alle Insassen eingelegt hatte. Nachdem Noe die Arche bestiegen hatte, regnete es vierzig Tage und Nächte ohne Unterlaß, so daß schließlich die höchsten Berge vom Wasser bedeckt wurden und alle lebenden Wesen außer den in der Arche geretteten umkamen. Nachdem die Arche auf dem Berge Ararat stehen geblieben war und Noe sich durch wiederholte Aussendung von Vögeln vom Abnehmen der Flut überzeugt hatte, ging er aus der Arche mi all den Seinen und mit allen geretteten Tieren. 11 Iraner Westasiat. Indogerm. Turkestan Turkestan: In den uralten heiligen Büchern der Iraner, welche die Grundlage der Lehre Zoroasters bilden, wird erzählt, daß Yima, dem Stammvater der Menschen, von dem guten Gotte Ahuramasda prophezeit worden war, daß die Erde durch eine Flut verwüstet werden würde. Yima errichtete sich deshalb auf Ahuramasda´s Befehl einen viereckigen, mit einer Mauer umgebenen Garten und brachte in denselben Samen von Menschen, Tieren und Pflanzen unter, um sie vor den Untergang zu bewahren. Als die Flut hereinbrach, ging alles zu Grunde bis auf Yima´s Garten und dessen Insassen. 12. Perser Westasiat./ Indogerm./ Iraner Persien Im 7. Kapitel des Bundehesch, eines heiligen Buches der Perser, wird erzählt, daß in den ersten Zeiten der Welt, während des Krieges mit Ahriman, auf Ahuramasda´s Befehl, Tistar, der Genius des Sternes Sirius, dreimal in der Welt erschien, zuerst in der Gestalt eines Mannes, dann in der eines Pferdes und schließlich in der eines Stieres, und jedesmal zehn Tage regnete, um die von dem bösen Prinzip geschaffenen schädlichen Geschöpfe auf der Erde zu vertilgen. Als schließlich diese Wasser von einem großen Winde nach den Enden der Welt aus einander getrieben wurden, entstanden daraus die 4 großen und 23 kleinen Meere. 13. Neuperser Westasiat/Indogerm./Iraner Persien Die Neuperser glauben, daß Noah auf dem Berge Elvend in der Nähe von Hamadan, dem alten Ekbatana, aus der Arche gegangen ist. --> Notizen zur biblischen Urgeschichte >> --> Stammvater Noah: Ahnenlisten und Hypothesen >> (3) --> Notizen zur biblischen Urgeschichte >> weitere spekulative Notizen: Beachtenswert sind die Altersangaben in den Generationslisten der vorsintflutlichen Patriarchen. Diese dienen sicher einer uns heute unbekannten Symbolsprache. Ohne dabei die hohen Lebensdaten der Urväter anzweifeln zu müssen, können wir feststellen, dass diese einem mathematischen Grundprinzip unterliegen. Es ist eine recht merkwürdige Stellung der 25 in diesen Ahnentafeln: Urvater --> Lebensalter bei Zeugung des ersten Nachkommen --> Lebensalter absolut = Unten, dann die Summen der Lebensjahre ... nicht des Zeitverlaufes 1. Adam 130 - 930 = 800 2. Seth 105 - 912 = 807 3. Enosch 90 - 905 = 815 4. Kenan 70 - 910 = 840 5. Mahalalel 65 - 895 = 830
6. Jared 162 - 962 = 800 7. Henoch 65 - 365 = 300 8. Methuschelach 187 - 969 = 782 9. Lamech 182 - 777 = 595 .........7625 10. Noah 500 - 950 = 450 .........8575 ***
11. Sem 100 - 500 = 400 .........9075 12.Arpachschad 35 - 438 = 403 13. Schelach 30 - 433 = 403 14. Eber 34 - 464 = 430 15. Peleg 30 - 239 = 209 ( "da zu seiner Zeit die Erde geteilt wurde" )
16. Regu 32 - 239 = 207 17. Sergu 30 - 230 = 200 3761 v.Chr. Beg. d. jüd. 18. Nahor 29 - 148 = 119 - 2046 * Zeitrechnung 19. Tharah 70 - 205 = 135 1715 ** 20. Abraham 100 - 175 = 75 2046 * 21. Isaak 180 22. Jacob 147 23. Levi 137 24. Kehath 133 25. Amram. 137
26. Mose 120 ....................11500 : 25 = 500 8575 *** : 5 = 1715 ** : 25 = 343 : 175 = 49 : 7 = 7
Henochs Lebensalter = 365 Jahre - Tage eines Jahres Lamechs Lebensalter = 777 Jahre - 3 x die heilige Zahl 7 Sems Lebensalter = 500 Jahre - teilbar durch 10 und 25 Abrahams Lebensalter = 175 Jahre - teilbar durch 25 und 7 25er Zahlensystem in der Bibel
Sämmtliche Altersangaben der bibl. Urväter von Adam bis Mose scheinen mit einem 25er Zahlensystem erstellt worden zu sein. Dieses Zahlensystem beruht auf folgendem Doppelungsprinzip:
25 25 x 2 25 x 3 25 x 6 25 x 12 25 x 24 25 x 48 25 x 96 ... 25 50 75 150 300 600 1200 2400 ähnlich ist dieses folgenden griechischen Münzwerten:
Mine (Betrag) 1 Tedradrachme 25 1 Doppeldrachme 50 2 1 Drachme 100 4 2 1 Obolus 600 24 12 6 1 Chalkus 4800 192 96 48 8 1 oder ähnlich der altgriechischen Zahlenschrift:
Rechnen wir die Zeit von Adam bis Abraham, einschließlich, bis Isaak gezeugt wurde, so erhalten wir 2.046 Jahre. Ebenso addieren wir sämtliche Lebensalter der Ahnen bis Abraham, so erhalten wir 11.646 Jahre. Durch Subtraktion kommen wir zu folgendem Ergebnis: 9.600 Jahre.
9600 ist die 4fache Doppelung der 600/24/25.
9600 ist aber auch teibar durch 15 = 640
Weitere Zahlenangaben: Dauer der Sintflut 150+150= 300 Jahre (Ansieg und Abfall der Flut) 40 Tage das Fenster geöffnet + 7 Tage + 7 Tage insges. 375 Tage 375 : 15 = 25 !
Maße der Arche : Länge: 300 Ellen (1Elle=46cm) Höhe : 30 " Breite: 15 "
Nohas Alter bei der Sintflut = 600 Jahre Die Henochiden ( 2 X ) Zimmerli 2. Teil 16-17
(Andere Zahlenangaben in samaritischen Texten) - Die Forschung neigt dazu,
das samaritanische (Pentateuch) für das älteste zu halten. Es zeigt sich, dass dem
hebräischen Text ein Rechensystem zugrunde liegt, das den Auszug aus Ägypten auf
das Jahr 2666 nach der Schöpfung berechnet. 2666 Jahre sind zwei Drittel einer
Spanne von 4000 Jahren. Die Möglichkeit ist nicht von der Hand zu weisen, dass
der Urheber dieser Rechnungen mit seinen Zahlen aussagen wollte, dass beim
Auszug aus Ägypten zwei drittel der gesamten Weltzeit, die er auf 4000 Jahre
glaubte berechnen zu dürfen abgelaufen seien. | ||||
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