■ Kletterrosen kann man grob in zwei Gruppen einteilen. Das sind 1. die meist
großblütigen Kletterrosen, die ''Climber'' für Spaliere, für kleinere Rosenbögen
im
Garten an der Pforte, oder für deinen kleinen Rosengarten am Laubenspalier.
Climber sind quasi Beet- oder Strauchrosen, welche mit einer Rankhilfe weit in
die Höhe wachsen. Sie blühen oft mehrfach im Jahr.
■ Die 2. Gruppe sind die Rambler Rosen. Die Triebe dieser Rosenklasse sind
biegsamer, als die der Climber. Die Rambler habe kleiner Blüten, die oft stark
duften, aber meistens nur einmal im Jahr blühen [+ kleine Nachblüte]. Die
Ramblerrosen sind ideal für Rosenbögen, hohe Spaliere oder Rosenlauben. Die
stark wüchsigen Sorten kannst du in Baumkronen hineinwachsen lassen.
■ Nahe an der Terrasse oder am Hauseingang empfehle ich unbedingt duftende
Kletterrosen zu pflanzen. Fernwirkung haben vor allem gelbe und weiße
Kletterrosen, die sich auch an Mauern anlehnen können. Ramblerrosen sind
ideal, um in alte Bäume hineinzuwachsen und sie zu durchblühen. Beim Schnitt und
bei der Pflege der Rosen ist schon einiges zu beachten.
■ Vor allem muss man beim Schnitt beachten, ob die Kletterrosen einmal blühende
Rosen oder mehrfach blühende Rosen sind. Die einmalig blühenden Sorten werden
nach der Blüte moderat ausgeschnitten [die abgeblühten Triebe werden entfernt].
Öfter blühende Rosensorten werden im Frühjahr geschnitten. Etwa alle drei Jahre
ist ein kompletter alter Leittrieb zu entfernen und an den jüngern Trieben
müssen die Seitenäste eingekürzt werden. Bei Kletterrosen aber niemals die
Haupttriebe kürzen - nur die seitlichen Triebe, oder eben den ganzen
Langtrieb an der Basis zurückschneiden. Ramblerrosen können aller 5-6 Jahre
total zurückgeschnitten werden.
Rosen, Kletterrosen, Rosen-Sorten [Garten Gartengestaltung: Bild Infos]
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