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Bilderübersicht für Ordner http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0002/
Von Bild 1 bis Bild 18 von insgesamt 129 Bildern. (1) Vergänglichkeit... etwas Wehmut habe ich beim Entdecken diesen Bildes bekommen. Dies war der Ort, wo für mich das erste Mal die Bilder laufen lernten. Staunend und fasziniert saß ich im vollen Kino 1977 und amüsierte mich über einen lustigen Film.
Viele Male kehrte ich zurück und stand in der Schlange an, um hier dem Grau des DDR-Alltags etwas zu entfliehen- mit meinem ersten Schwarm, dem ersten Freund...der Schwester die schon starb. Nun ist es verwaist. Das Kino, welches früher die Eingangshalle zum Hauptbahnhof für den König war, hat jegliches Leben verloren. Nutzlos, wie ein toter Ast hängt es am neuen Bahnhof. Wieviele Geschichten könntest du erzählen, wenn du sprechen könntest. So aber nun, scheint alles vergangen. (2) Altes Kino (3) Altes Kino (4) Altes Kino (5) Kugelhaus (6) Was für ein ehrwürdiges altes Haus! Wie viele Menschen haben schon dein Portal durchschritten - mit was für Gedanken, Sorgen und Ängsten? Vor Urzeiten die russische Gesandschaft, jetzt zur Ev.-Luth.Landeskirche gehörend. Ich selbst bin auch schon manches Mal Gast in deinen Mauern gewesen, hatte meine Berufsabschlußprüfung in dir. Was für eine Aufregung! Einer der Prüfer war von starker Müdigkeit geplagt und musste den Raum kurzfristig verlassen, nachdem er schon weggenickt war. Was für ein menschlicher Zug zwischen all dem Bürokratischen, Gesetzschweren! (7) Der Weihnachtsmarkt in Loschwitz. Es ist der schönste, beschaulichste und kleinsten Weihnachtsmarkt den ich kenne. Kinder musizieren für eine Gabe in den Hut. Manche Kinder tragen Bauchläden mit Selbstgebasteltem für wenige "Groschen". Das hätte Ludwig Richter gefallen! Jeder kennt den Anderen, man trifft sich und schwätzt ein Weilchen. Hast und Unruhe weichen für den Moment des Hierseins. Advent bekommt eine Chance...still werden und lauschen, Erinnerungen einen Raum geben und ein Stück davon mitnehmen in die heimatliche Stube. So kann es Einem hier ergehen! (8) Graue Wolken und doch bricht das Licht in diese scheinbar starre Trostlosigkeit. (9) Wenn die Liebe über den Tod hinaus spürbar bleibt, so wie hier - für Generationen lange nach der Geschichte dieser Beiden! Was für ein Wunder in Stein lebendig gehalten. Tief berührt bin ich von diesen 2 Gestalten. Werde ich auch jemals so eine Liebe erfahren können? Wird sie sich halten weit über die Zeit hinaus? Ich möchte mein Leben noch intensiver spüren, erleben, als schon bisher. Wer weiß, wann mein Lebensbuch auf der letzten Seite steht. Wieviel Hoffnung macht mir mein Spaziergang über den Friedhof. Es ist ein Ort der nie aufhörenden Liebe, der Hoffnung und der Dankbarkeit! (10) Umarmung (11) Umarmung (12) Russisch Orthodoxe Kirche (13) Wolltest du auch in deiner Kindheit in andere Welten und Zeiten schlüpfen? Wer mag diese Allee alles schon entlang geganen sein? Geritten oder sich schleppend? Jubelnd vor Glück oder traurig? Mit dem Liebsten an der Hand oder dem Enkelkind? Welch kühner Gedanke hat diese Allee entworfwen? Wer musste sich dafür schinden? Wer hat die jungen Bäume gepflegt und gehegt? Gern würde ich eure Geschichten erfahren, ihr alten Bäume. Wie ihr die Dürre und dem kalten Winter stand gehalten habt, welch Gesrpäche ihr belauscht habt und mit welchem Jubel ihr den Frühling begrüßt habt. Ach könnte man nur in vergangenen Zeiten schlüpfen... (14) Ich muss bei diesem Bild an das Gedicht "Im Nebel" von Herman Hesse denken. Und wie oft ich das Gefühl habe, in diesem Zustand zu leben. Aber, der Baum steht unerschütterlich, gibt Hoffnung, lässt mich nicht vom Weg abkommen und markiert ein Ziel. Trotz Frost und Kälte um mich her, schreite ich mutig vorwärts. Der Nebel schwindet, je weiter ich voran geh. Irgendwann bricht die Sonne durch die Wolken. Alles glitzert geheimnisvoll. (15) Haben Sie gesehen, wie kunsvoll dieser alte Zaun gearbeitet wurde? Fast liebevoll begrenzt er die Grabstellen voneinander. Während der alte Grabstein schon stark verwittert ist, sieht man dem Zaun noch nicht sein Alter an. Ich dachte gerade, wie dieses Bild doch den menschlichen Beziehungen ähnelt. Wie schnell werden da Grenzen gezogen, Zäune errichtet - und wie schwer scheint es, diese wieder abzubauen. Während die Jahre nicht spurlos an den Menschen vorgehen, die Grenzen sind oft so starr. Ich wünschte mir mehr Bewegung, weniger Zäune und dafür ein lebendiges Miteinander! (16) Schicksalhaft sind sie, die Gleise auf denen Züge fahren, die Menschen voneinander trennen oder wieder miteinander verbinden. Geduldig scheinbar liegen sie da und könnten sie reden, was für berührende Geschichten hätten sie zu erzählen? Mich brachten sie zu meinem Liebsten und trugen mich gleichermaßen wieder davon. Vor 21 Jahren verabschiedeten wir uns weinend am Zug, da wir keine Zukunft für und sahen. Im letzten Jahr trafen wir uns wieder, Bahnhöfe wurden unsere Orte des Abschieds und des Wiedersehens. Vieles hat sich verändert, aber die Gleise sind geblieben. (17) Gehören diese Beiden wirklich zusammen? Oder ist es eine Illusion - Wunschdenken? Ich möchte nicht allein sein auf weiter Flur. Wie gut ist es, dass es den Anderen an meiner Seite gibt. Er gibt mir Halt, Geborgenheit und lässt mir die Freiheit, auch meine eigenen Wege zu gehen. Vielleicht so, wie die beiden Pferde... (18) Schon mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen beginnt es sich in diesem Kleinod zu regen. Knospen schwellen an, um mit der Sonne langsam ihre grüne Hülle zu sprengen. Spätestens im Mai entfaltet sich eine unbeschreibliche Faben- und Blütenpracht - die Luft ist schwanger mit herben Düften. In den Abendstunden kann man der Nachtigall lauschen oder aber dem Specht. Frieden breitet sich über alles. | ||||
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