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Christentum Geschichte um 1926 02 Weg nach Emaus Apollinare Nuovo um 500
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Evangelium nach Lukas: Kapitel 24, 13-35 [Die Emmausjünger]



[Bild: Mosaik um 500, S. Apollinare nuovo Basilika in Ravenna]

■ Und siehe, zwei aus ihnen gingen an jenem Tag in ein Dorf, das war von Jerusalem sechzig Stadien weit entfernt; des Name heißt Emmaus. Und sie redeten miteinander von all diesen Geschichten. Und es geschah, da sie so redeten und befragten sich miteinander, da nahte sich Jesus zu ihnen und ging mit ihnen. Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht kannten.


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■ Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Geschichten, die ihr zwischen euch so eifrig beredet unterwegs, und seid traurig? Da antwortete einer mit Namen Kleophas und sprach zu ihm: Bist du allein unter den Fremdlingen zu Jerusalem, der nicht wisse, was in diesen Tagen darin geschehen ist? Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das von Jesus von Nazareth, welcher war ein Prophet mächtig von Taten und Worten vor Gott und allem Volk; wie ihn unsre Hohenpriester und Obersten überantwortet haben zur Verdammnis des Todes und gekreuzigt. Wir aber hofften, er sollte Israel erlösen. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass solches geschehen ist. Auch haben uns erschreckt etliche Frauen aus unserem Kreis; die sind früh bei dem Grabe gewesen, haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Engelerscheinung gesehen, und sagen sagen, er lebe. Und etliche unter uns gingen hin zum Grabe und fanden es genau so, wie die Frauen es sagten; aber ihn sahen sie nicht.

■ Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren und träges Herzens, zu glauben alle dem, was die Propheten geredet haben! Musste nicht Christus solches leiden und zu seiner Herrlichkeit eingehen? Und fing an von Mose und allen Propheten und legte ihnen alle Schriften aus, die von ihm gesagt waren.

■ Und sie kamen nahe zu dem Dorf, da sie hineingingen; und er stellte sich, als wollte er weiter gehen. Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. Und es geschah, da er mit ihnen zu Tische saß, nahm er das Brot, dankte, brach es und gab es ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet, und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.

■ Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege, als er uns die Schrift öffnete? Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten wieder um nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren, welche sprachen: Der HERR ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen. Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wäre an dem, da er das Brot brach.

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