Bungalow, Ferienhaus aus Holz mit Kamin und Edelstahlschornstein

Designer Gartenhaus 22 Gartenhaus Holz mit Kamin Edelstahlschornstein
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Foto Thomas
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Designer Gartenhaus 22 Gartenhaus Holz mit Kamin Edelstahlschornstein
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■ Je mehr ich mich mit dem Thema "Designer Gartenhäuser" beschäftige, bemerke ich, dass schon bei den grundsätzlichen Überlegungen vieles zu bedenken gibt. Zuerst habe ich mal in der ältern Literatur nachgesehen, was da so über Designer Gartenhäuser geschrieben steht, doch die gab es dazumal gar nicht. Wer etwa eine Villa hatte, der baute sich im Garten oder Park maximal einen Pavillon dazu.

■ Das Gartenhaus zum Bewohnen gab es früher mehr in Kleingartenanlagen und maximal im ländlichen Garten, aber kaum am Wohnhaus. Letzteres war so groß gebaut und mit einer Veranda versehen, dass das Gartenhaus überflüssig war. Wer vermögend war, der hatte ein irgendwo Landhaus, aber kein Wochenendhaus im heutigen Sinne.

■ Beliebt waren früher allerdings schön gestaltete kleine Gartenhäuser, die mehr die Funktion von Pavillons hatten, wo man im Sommer Freunde und bekannte zum Kaffeekränzchen traf. Dazu gibt es auch ein schönes Buch von Enno von Enno Kayser mit dem Titel ''Gartenhäuser in Herrnhut Kleinode im Grünen'' ISBN: 978-3-939468-12-7.

■ Das Gartenhaus am Haus aus Holz war dann schon bei einfacheren Leuten zu finden, wo es schon mehr der Erweiterung des Wohnraumes im Sommer diente, weil Wohnungen etwa um 1900 sehr eng waren. Ähnlich ist es heute, wo man schnell merkt, dass das Eigenheim oder Reihenhaus zu klein dimensioniert ist, etwa für Familienfeuern, Freundpartys oder Übernachtungsgäste. Letztlich bestimmt sogar der Grundriss eines Gartenhauses über das harmonische Bild im Hausgarten oder Schrebergarten.

■ Ein kleines, recht interessantes Buch von Dr. Emilio Kentzler mit dem Titel: Bau dir dein Gartenhaus selbst", Neumann Verlag Radebeul, 1968 im Bücherschrank. Es folgt ein Textauszug über die Grundform eines Gartenhauses. Das scheint ein wichtiges Thema, denn schon die Grundform entscheidet über den Standort, bzw. wo und wie ein Gartenhaus harmonisch in die Landschaft passt. Der Standort entscheidet, welche Grundform man wählen sollte.  So sind Gartenhäuser mit quadratischem Grundriss [u. Zeltdach], sowie die in Mode gekommenen Sechseckgartenhäuser oder Finnkotas mehr zu Einzelstellung geeignet. Der längliche Quader mit dem Satteldach oder flachem Pultdach ist in der Natur unauffälliger und im Innenraum besser für Wohnzwecke zu teilen. Vermutlich sind Erweiterungen an der Grundform eines Quaders auch gefälliger, wenn sie die Form des Würfels verlassen:

■ ''Man findet nun oft die Ansicht vertreten, dass die einfachste Grundgestalt eines Kleinhauses der Würfel sei. Das ergibt sich aus der Überlegung heraus, dass ein quadratischer oder annähernd quadratischer Grundriss im Vergleich zu einem rechteckigen bei gleichem Flächeninhalt den geringeren Umfang hat, was eine Ersparnis an Umfassungsmauerwerk bedeutet. Demgegenüber ist die ungünstige Raumaufteilung, die geringe Stellwandfläche ein Nachteil. Weiterhin ist das dem würfelförmigen Baukörper entsprechende Zeltdach in seiner Konstruktion unkompliziert. Doch der größte Nachteil eines Zeltdaches besteht darin, dass ihm kein Dach eines Anbaues oder einer Erweiterung anzufügen ist.

■ Ein Würfelhaus mit Zeltdach ist der Konstruktion und Form nach ein in sich geschlossenes Ganzes. Seine Eigenwilligkeit wirkt nur dort sehr gut, wo er als Einzelerscheinung sein Selbständigkeit wahren kann, wie beispielsweise als einzelner "Gartenpavillon" in einem Park oder in die Höhe gestreckt als Turm über den Häusern der Stadt. Aneinandergereiht ergeben sie immer ein disharmonisches Bild, weil ihre betonten Einzelerscheinungen sich nicht in ein Ganzes einfügen lassen. Um die genannten Schwierigkeiten zu vermeiden, müssen wir also für unsere Gartenhäuser eine andere Dachform wählen. Hier bietet sich uns das flach geneigte Pultdach oder auch das flache [oder steilere] Satteldach als die konstruktiv einfachste und formal befriedigenste Lösung an.''  Übrigens: Satteldächer [Spitzdächer] und Pultdächer sind neuerdings auch deshalb hochinteressant, weil besonders am Gartenhaus unkompliziert Photovoltaikanlagen und einfache Solaranlagen [Solarabsorber] installiert werden können.