2009 Wirtschaftskrise - aber CDU-Ortsvorsteher Neumann und Griesbach bekommen 150% mehr Geld

Lokalanzeiger Dohna Text
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wie war es 2004? >> --- Blogbeitrag
wo kommt das Geld her?
2009: Die Wirtschaftskrise von 2008 ist zusätzlich eine Finanzkrise geworden- nur nicht in Dohna. Hier herrscht das goldene Zeitalter. Die CDU-Ortsvorsteher Neumann und Griesbach bekommen 150% mehr Geld:
■ Notiz, Donnerstag, 15. Oktober 2009:. Nach der Sommerpause hat [nach meinen Informationen] Bürgermeister Dr. Müller versucht, den Sozialausschuss im Stadtrat abzuschaffen, was aber nicht mal die eigenen CDU-Leute unterstützt haben.

■ Ebenfalls nach der Sommerpause ... und auch im Stadtanzeiger nachzulesen: 150% mehr Geld vom Steuerzahler für Ortsvorsteher Griesbach und Neumann: Was soll man dazu sagen ... in Zeiten, wo eher Haushaltszurückhaltung geübt werden sollte und wo Eltern für den Dohnaer Kindergartenbeitrag viel mehr Geld investieren müssen, als im vergangenen Jahr ...

■ Bisher galt, dass die Ortsvorsteher, wie auch die Dohnaer Bürgervertreter zurückhaltende [aber doch wirklich ihrer ehrenamtlichen Arbeit jeder Zeit übergenügende] monatliche Aufwandsentschädigungen erhielten. Die Ortsvorsteher bekamen pro Monat ein Entschädigungspauschale in Höhe von 10 Prozent von Hundert [von der Aufwandsentschädigung eines ehrenamtlichen Bürgermeisters]. Das waren etwa 1870€ im Jahr [ich prüfe den Betrag noch genau].

■ Jetzt wurde der Prozentsatz in der 'Satzung über die Entschädigung für ehrenamtliche Tätigkeit' einfach von 10 auf 25% angehoben. Nun, dafür kann man sich wirklich viele Anzüge kaufen und mit dem Auto viel in Dohna die Straßen auf und ab fahren ... auf deine Kosten.

■ Der Knaller war aber der, dass sich die CDU-Abgeordten in der entscheidenden Abstimmung [weil sie sich durch das Fehlen einiger Stadträte in in sicherer Stimmenüberzahl wähnten] nicht an die vorherige Abmachung hielten. Denn in dieser Frage hatte man mit den anderen Dohnaer Gemeindevertretern einen Konsens über die Geldbeträge in den entsprochenen Ausschüssen erzielt. Das nur am Rande. Doch mit diesem Beispiel will ich sagen, das diese Stadträte samt ihrem Bürgermeister nicht mit offenen Karten spielen. Ein Wort ist bei ihnen kein Wort, das gilt.

■ Mit solchen Leuten würde ich keine Geschäft machen. Und ich meine das nicht rhetorisch. Wie sie vielleicht wissen, arbeite ich schon seit Jahren journalistisch im Internet und ich schreibe viel über Garten und Gartengestaltung [mit gut 40.000 Lesern pro Tag]. Seit 2004 habe ich mit 10 Gartenbaubetrieben und Händlern Werbeverträge. Alle nur auf Handschlag und aufs Wort - ohne eine einzigen schriftlichen Vertrag.

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[Bild-Quelle, Dohnaer Lokal-Anzeiger vom 9. Oktober 2009]