Private BilderdatenbankRecherche von 1 bis 11 Champignons, Wiesenchampignon und ähnliche Pilze auf Wiesen, im Wald
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(1) Albatrellus ovinus, Schafeuter | (2) Clitocybe odora, Anispilz | (3) Lactaria Vellerea Wolliger Milchpilz | (4) Amanita mappa, Gelblicher Knollenblätterpilz, Sehr Giftig! | (5) Amanita phalloides, Grüner Knollenblätterpilz, Sehr Giftig! | (6) Amanita rubescens, Perlpilz |
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Pilzbuch - - - Bilder-Recherchen und Notizen: Champignons, Wiesenchampignon und ähnliche Pilze auf Wiesen und im Wald
Champignons findet man häufig auf Wiesen und Weiden und sie werden gern von Pilzsammlern [Anfänger] gesammelt, weil sie oft auch leicht zu finden sind. Oft werden aber alle möglichen Lamellenpilze mit weißen und hellen Hüten gesammelt - nicht alle sind essbar - manche sind giftig und wenn man den Knollenblätterpilz mit einbezieht, dann gibt es auch tödlich giftige Pilze die mit dem Wiesenchampignon verwechselt werden können ...
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(7) Clitopilus prunulus, Mehlpilz | (8) Psalliota Arvensis Schafchampignon | (9) Agaricus campester, Feldchampignon | (10) Amanita Citrina Porphyria Virosa Gemmata Phalloides Knoll... | (11) Amanita Excelsia Raür Wulstling Und Pantherpilz | |
Bitte beachten Sie, alle Infobeiträge über Pilze und
deren Genießbarkeit dienen ausschließlich der allgemeinen Weiterbildung und der
Darstellung alter Literatur. Es können Fehler bei der Kategorisierung als Gift-
oder Speisepilz vorkommen.
(1) Albatrellus Ovinus Schafeuter
(2) Clitocybe Odora Anispilz
(3) Lactaria Vellerea Wolliger Milchpilz
(4) Dieser Pilz gehört nebst dem grünen und dem Frühlings-Knollenblätterpilz zu
den weitaus gefährlichsten aller Giftpilze.
Er bricht wie ein Fliegenpilz als Eiförmige Knolle aus dem Waldboden hervor und
ist von einer weißen, äußeren Hüllhaut umschlossen. Der mit mehligen Warzen und
Hautflocken besetzte Hut ist noch wenig von dem ihn an Dicke übertreffenden,
knolligen Stiele abgesetzt. nachdem dieser sich gestreckt hat, wird der Hut
kugelig glockig oder fast kegelförmig und schließt flach; er erreicht eine
breite von 5 bis 9 cm.
Der Pilzhut ist gelblich, gelbgrünlich oder weißgelb, oft mit dunkler Mitte. Er
ist meist mit weißlichen oder gelblichen, leicht abwaschbaren Warzen und Fetzen
der äußern Hülle bedeckt, die jedoch vom Regen abgewaschen sein können!
Jung und bei feuchtem Wetter ist der Hut klebrig - trocken ist er seidenglänzend.
Die dünne Oberhaut lässt sich leicht abziehen. das weiche, dünne Fleisch sieht
weiß aus. Die dichtgereihten weißen Lamellen-Blätter stehen frei; sie setzen
sich völlig gleichmäßig, förmlich wie abgeschnitten, an den Stiel an.
Der gelbliche Knollenblätterpilz riecht unangenehm, ähnlich wie die Triebe
überwinterter Kartoffeln, der giftige Pilz schmeckt jedoch mild - also ist er in
einem Pilzgericht nicht zu schmecken!
Im Sommer und herbst ist der gelbe Knollenblätterpilz häufig und oft in Trupps
in Laub-, Nadelwäldern und Gebüschen anzutreffen.
Dieser Pilz wirkt bei genuß meist tödlich!
Verwechslungsmöglichkeiten: Jung ist dieser Knollenblätterpilz dem
Schaf-Champignon [Psalliota avarensis] sehr ähnlich, der an dem selben Standort
wächst. Ebenso leicht zu verwechseln ist er mit dem Feld-Champignon [Psalliota
campestris].
(5) Amanita phalloides, Grüner Knollenblätterpilz Sehr Giftig! Auch Giftgrünling ...
Grüner Knollenblätterpilz, Amanita phalloides
Der Hut dieser größeren Knollenblätterpilz-Art ist olivgrün, geht aber auch ins
Grau-, Gelb-, oder Braungrüne über, er ist dunkler gestrichelt und in der Mitte
meist dunkler gefärbt als am Rande; er wird 6 - 12 cm breit. Die abziehbare
Oberhaut erscheint nur bei jungen Exemplaren mit fetzen der weißen, äußeren
Hüllhaut bekleidet, die den Pilz in der Jugend ganz umschloss.
Dieser Knollenblätterpilz hat keine Warzen und wird bald völlig kahl. Sie ist
bei feuchtem Wetter klebrig; trocken wird sie matt oder etwas glänzend und
feinfasrig.
Die weißen, freistehenden Blätter sind oft schwach grünlich. Ihr Ansatz am Stiel
ist gleichmäßig angeordnet.
Der weiße biegsame Stiel ist meist mit blassgrünen Flecken oder flockigen
Schüppchen versehen und trägt am Grunde eine dauerhafte, weit abstehende,
weißhäutige Wulstscheide, die die dicke Knolle umkleidet und auch an älteren
Pilzen gewöhnlich noch deutlich zu sehen ist.
Oben, über dem zarthäutigen, weißen Ring ist der Stiel wie bei allen
Amanita-Arten fein eingedrückt liniiert; er wird 6 bis 12 cm hoch und ist im
Alter oben hohl.
Der Geruch ist schwach süßlich und erinnert gar nicht an den des gelblichen
Knollenblätterpilzes; der Geschmack ist unbedeutend.
Dieser Knollenblätterpilz wächst vorwiegend in Laubwäldern und Gebüschen, in
denen er nicht selten im Sommer und Herbst zu finden ist. Seltener kommt er in
gemischten und Nadelwäldern vor. Er findet sich dort am Rande der Gehölze und
verschwindet schon Ende September.
Der grüne Knollenblätterpilz ist wohl ebenso giftig, wie der gelbliche und wie
der Frühlings-Knollenblätterpilz. Er ist jedoch weniger gefährlich, da wegen
seiner grünlichen Farbe Verwechslungen mit Champignons kaum vorkommen.
(6) Amanita rubescens, Perlpilz (Rötlicher Wulstling, Golmotte) ein Pilz, den ich schon als Vorschulkind gesammelt habe. Er schmeckt besonders gut in Mischpilz-gerichten zusammen mit dem Steinpilz, Maronenpilz und Pfifferling.
Der Pilz könnte leicht mit den giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden. Doch wächste der Perlpilz nicht aus einer Knolle heraus - er riecht angenehm nach Waldpiz und was das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist: die Krämpe (Manschette) am Siel ist geriffelt (bei den giftigen Blätterpilzen sind die Krämpen glatt). Der Hutrand ist nicht gerieft.
Ein sicheres Zeichen für den Perlpilz ist auch die rötliche Färbung der Kappe, wenn man die Pilzhaut abgezogen hat. Beim Pantherpilz ist die Kappe unter der Haut weiß bis grauweiß gefärbt.
(7) Clitopilus Prunulus Mehlpilz
(8) Psalliota Arvensis Schafchampignon
(9) Agaricus campester (Psalliota campestris), Feldchampignon ... bekannter Pilz, der auf Wiesen und Weiden (Pferdekoppeln) wächst.
Giftig ist der Agaricus placomyces var. melagris. Dieser Perlhuhnchampignon (Feinschuppiger Giftengerling) und hat einen schwarz geschipperten Hut. Ähnlich, wie der Karbolchampignon (Agaricus xanthodermus) riechen diese giftigen Formen stark nach Karbol. Das Fruchtfleisch am Stiel (besonders unten an der Knolle) wird bei beiden Giftpilzen nach dem Anschneiden oder bei Druck gelblich ...
(10) Amanita Citrina Porphyria Virosa Gemmata Phalloides Knollenblätterpilze Giftig
(11) Amanita Excelsia Raür Wulstling Und Pantherpilz