Geschichte, Zeitgeschichte: Inquisition, Kirchenkritik, Religionskritik, aktuelle Kirchengeschichte

Papst Papst Benedikt XVI.  beim Gottesdienst in Berlin9988 - Focus 11 2010 Warum sind Menschen Religiös von Eckart Voland9989 - Christliche Literatur Essenzen die Botschaft Jesu von Elamar Vogel Synthesia Verlag
Christentum: Bilder und Notizen --- Bilder-Recherchen und Notizen: aktuelle Kirchengeschichte, Geschichte der Theologie, sowie Kirchenkritik und Religionskritik heute. Die christliche Religion und im ausgehenden Mittelalter. Weitere Bilder, Materialien und Notizen zu religiösen Themen.
Geschichte muss neu geschrieben werden: Im Januar 1998 (22. Januar 1998?) öffnete der Vatikan seine Archive Licht in das dunkle Kapitel der Inquisition zu bringen. (Inquisition: 1231 von Papst Gregor offiziell gegründet -> Archiv der "Heiligen Römischen und Universalen Inquisition" und der Indexkongregation.)
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Übersicht: Geschichte des Christentum
Bilder zum Lebenslauf: Jesus von Nazareth
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Alte Felsenkirchen in Kapadokien




Geschichte muss neu geschrieben werden:
Im Januar 1998 (22. Januar 1998?) öffnete der Vatikan seine Archive Licht in das dunkle Kapitel der Inquisition zu bringen.
(Inquisition: 1231 von Papst Gergor offiziell gegründet -> Archiv der "Heiligen Römischen und Universalen Inquisition" und der Indexkongregation.).

Damals griff die Öffentlichkeit, mit Vorfreude auf die Enthüllung teuflischster Kirchengeschichte, diese Nachricht begierig auf und hoffte wohl auf ein noch mehr an schaurigsten Mittelaltergeschichten.  [Zeitgeschichte: DER SPIEGEL Nr. 23/1.6.98. "Inquisition. Folter im Namen Gottes. Der Vatikan öffnet sein Geheinmarchiv".]

Mittlerweile beginnt das Horror-Bild über die Inquisition gewaltig zu bröckeln [Das ist ja auch irgendwie nachzuvollziehen, denn hätte Vatikan sein Archiv zugänglich gemacht, wenn es nicht das Geschichtsbild im positiven Sinn ändern würde.]

Es ist zum Teil fatal und komisch, wie einfach gestrickt unser bisheriges Geschichtsbild ohne auseichende Prüfung alte geschichtliche Vorurteile übernommen hat - man denke hier nur an die Auffassung, das man sich die Erde im Mittelalter als flache Scheibe dachte. Ähnlich sieht es mit unserem Geschichtsbild über die Inquisition aus.

Hier nun einige Textnotizen aus einer Reihe von Publikationen (Radiosendungen) (DLF: 12., 13., 14. November 2007, 9:35 Sendung Tag für Tag "Lob der Inquisition - Sie steht für Menschenverachtung, Sadismus und Rückständigkeit. Doch die Organisation zur Aufspürung von Ketzern war besser als ihr Ruf ..." Teil 1 Autor ist der Publizist Hans Conrad Zander) Die "skurrilen und grausamen Bilder" über die Inquisition stammen beinahe alle erst aus aus dem 19. Jahrhundert - es waren einfach gestrickte Geschichtsbilder und vor allem der Malerei und der Literatur, also Romane im Gefolge von Voltaire .. also quasi ein Beiwerk der Aufklärung. Letztlich, so Hans Conrad Zander, war es die damalige "enorme Freude der Autoren und Leser an skurriler Grausamkeit"

Daneben konnte sich die "unaufgeklärte" Beschreibung der Inquisition so lange halten konnte, weil die Aufklärung in der Geschichte ihre eigenen Aufklärungs-Märtyrer suchte, so wie es etwa auch die Christen taten, als sie die Heiden und die Römischen Kaiser verteufelten. So umfangreich, wie allgemein angenommen war diese Christenverfolgung durchaus nicht . Die Zahl der Märtyrer mag keine 10.000 Menschen ... und viele dieser Christen waren wohl auch Fanatiker - und erst nach den Jahren wurden die Opfer in ein Licht der Verklärung gerückt .

(Notizen - aktuell - in Arbeit)

Quellen:
Deutschlandfunk Sendung: Tag für Tag, 12.,15., 16. Nov. 2007  ''Lob der Inquisition'' - Teil 1 bis 5, eine Sendung mit Hans Conrad Zander
und sein Buch zu diesem Thema: Kurzgefasste Verteidigung der Heiligen Inquisition