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Annette Andersen - Gedichte

Gedichte Annette Andersen Erwachen, Lob auf den Frühling (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/gedichte-anette-andersen-erwachen.jpg)Gedichte Annette Andersen Blumen, Erwachen im Frühling (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/gedichte-anette-andersen-blumen.jpg)Bild zum Frühlingsgedicht Krokuswiese (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/bild-zum-fruehlingsgedicht-krokuswiese.jpg)Bild zum Frühlingsgedicht Magnolienblüten vor Blauem Himmel (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/bild-zum-fruehlingsgedicht-magnolienblueten-vor-blauem-himmel.jpg)Gedichte Annette Andersen Worpswede ein Neuer Tag (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/gedichte-anette-andersen-worpswede-ein-neuer-tag.jpg)Gedichte Annette Andersen Wolken Felder Blauer Himmel (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/gedichte-annette-andersen-wolken-felder-blauer-himmel.jpg)

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Bild zum Adventsgedicht Adventssymbol Krone Kerze (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/bild-zum-adventsgedicht-adventssymbol-krone-kerze.jpg)Gedichte Annette Andersen Engel mit Kind (http://www.pictokon.net/bilder/2007-06-0003-gedichte/tumb/gedichte-anette-andersen-engel-mit-kind.jpg)    
    
      
      



(1) Frühling ist Erwachen,
Wärme, Jubel, Kinderlachen!
Sonnenschein, warm auf der Haut,
Schnee, fast gänzlich weggetaut.
Himmelsbläue, hoch gespannt,
klare Sicht, bis weit ins Land.

Vögel, froh, voll Übermut,
zwitschern... Ach, es klingt so gut!
Weiße Wolken langsam zieh`n,
erste Blumen herrlich blüh`n.
Hoffnungsschwanger, in der Luft
liegt ein ganz besondrer Duft.

Knospenfülle, Fröhlichkeit...
Herrlich! Das ist Frühlingszeit!
(2) In der Wiesengrünen Auen
zieht der Lenz sein buntes Band,
gibt dem Auge viel zu schauen,
Frühlingsduftumweht das Land.


Aufgesprengt des Winters Hülle,
letzter Schnee vergeht im Wind;
prächtig steht die Blütenfülle,
fröhlich jauchzt ein kleines Kind.


Glücklich wird bei all dem Schönen,
wer dem Nächsten reicht die Hand;
in den Herzen blüht ein Sehnen,
Dankbarkeit weht übers Land.


Annette Andersen
(3) Da ist nun ein Strahlen,
wohin man auch schaut -
es legt sich ganz zärtlich
und warm auf die Haut.

Und da ist ein Drängen
und wird in mir groß,
es füllt mich ganz aus
und es lässt mich nicht los.

Ein kraftvolles Sehnen,
das in mir ersprießt...
Ich spüre, wie sehr
all mein Sein es genießt.

In mir ist Erwachen,
und den Sonnenschein,
den atme ich dankbar
ganz tief in mich ein.


© Text und Foto Annette Andersen
(4) Heute hab ich mich verloren,
in des Frühlings laue Luft.
Bin ganz tief hinein gedrungen,
atmete den süßen Duft.

Endlich scheint die Sonne wieder,
hell erstrahlt die ganze Welt,
Vögel singen, Blumen sprießen,
ach, wie sehr mir das gefällt.

Die Gesichter ziert ein Lächeln,
Kinder toben, Hand in Hand.
Nun erwacht das Leben wieder -
denn der Frühling zog ins Land.

© Annette Andersen
(5) Nein, man kann`s nicht länger ignorieren,
dass erste Stürme uns schon kalt umweh`n.
Wir fröstelnd nun, am dunstigfrühen Morgen
durch silbrignasse Wiesen geh`n.

Wo Tau, wie angehaucht, das Gras umhüllt
und man den Herbst als Ahnung in sich fühlt.
Oh ja! Man spürt die Jahreszeitenwende,
und der Sommerfreuden Ende.

Das Jahr, im Umbruch, will sich neu gestalten;
nichts auf der Welt läßt sich für immer halten!
Doch bald schon werd` ich neu mein Herz verlieren,
und Purpurlaub wird bunt die Wälder zieren.
(6) Schnell ziehen Wolken übers Tal.
Der Herbst ist da! Schon wieder mal.
Ganz übermütig, könnt` man meinen,
treiben die Wolken, raufen, weinen!
Um lachend dann, sich überschlagend,
hoch Watteberge auf sich tragend,
voll Düsternis sich aufzutürmen;
im wilden Spiel dahinzustürmen,
um gleich darauf zart zu zerfließen,
kurz wieder mal sich zu ergießen,
und liebevoll, sich neu verbindend,
in ihrem Spiel kein Ende findend,
der Sonne auch kurz Platz mal machen -
sich mit ihr necken, mit ihr lachen ...
Vor blauen Grund, weithin zu seh`n.
Der Herbst ist da! Wie wunderschön

(7) Horch...
Feines Glockengeläut in der Abendstille
kündet von der Ankunft des Weihnachtsmannes.
Auf unsichtbaren Himmelsbahnen
gleitet er der Erde entgegen,
und die Engel im Himmel
singen mit glockenhellen Stimmen
das Lied vom Frieden auf Erden.
Weihnachtszeit ...

© Annette Andersen

(8) Glitzernd, auf glasklarem Eise
spiegelt Mondschein kühl sein Licht.
Flocken fallen, sanft und leise,
auf ganz wundersame Weise,
in des Winters Angesicht.

Durch die Stille tönt ein Klingen,
lieblich, in der kalten Nacht.
Engel heben an zu singen,
Lieder, die das Herz durchdringen,
und der Mond hält schweigend Wacht.