Private BilderdatenbankRecherche von 1 bis 14 Bilder und Gedichte von Anette Andersen
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Bilder-Recherchen und Gedichte
von Annette Andersen
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(13) Gedichte Annette Andersen | (14) Vorfrühlingsstreben | | | | |
(1) Bilder zu Gedichten von Annette Andersen
(2) Bilder von Annette Andersen
(3) In der Wiesengrünen Auen
zieht der Lenz sein buntes Band,
gibt dem Auge viel zu schauen,
Frühlingsduftumweht das Land.
Aufgesprengt des Winters Hülle,
letzter Schnee vergeht im Wind;
prächtig steht die Blütenfülle,
fröhlich jauchzt ein kleines Kind.
Glücklich wird bei all dem Schönen,
wer dem Nächsten reicht die Hand;
in den Herzen blüht ein Sehnen,
Dankbarkeit weht übers Land.
Annette Andersen
(4) Glitzernd, auf glasklarem Eise
spiegelt Mondschein kühl sein Licht.
Flocken fallen, sanft und leise,
auf ganz wundersame Weise,
in des Winters Angesicht.
Durch die Stille tönt ein Klingen,
lieblich, in der kalten Nacht.
Engel heben an zu singen,
Lieder, die das Herz durchdringen,
und der Mond hält schweigend Wacht.
(5) Frühling ist Erwachen,
Wärme, Jubel, Kinderlachen!
Sonnenschein, warm auf der Haut,
Schnee, fast gänzlich weggetaut.
Himmelsbläue, hoch gespannt,
klare Sicht, bis weit ins Land.
Vögel, froh, voll Übermut,
zwitschern... Ach, es klingt so gut!
Weiße Wolken langsam zieh`n,
erste Blumen herrlich blüh`n.
Hoffnungsschwanger, in der Luft
liegt ein ganz besondrer Duft.
Knospenfülle, Fröhlichkeit...
Herrlich! Das ist Frühlingszeit!
(6) Bilder von Annette Andersen
(7) Bilder von Annette Andersen
(8) Bilder von Annette Andersen
(9) Nein, man kann`s nicht länger ignorieren,
dass erste Stürme uns schon kalt umweh`n.
Wir fröstelnd nun, am dunstigfrühen Morgen
durch silbrignasse Wiesen geh`n.
Wo Tau, wie angehaucht, das Gras umhüllt
und man den Herbst als Ahnung in sich fühlt.
Oh ja! Man spürt die Jahreszeitenwende,
und der Sommerfreuden Ende.
Das Jahr, im Umbruch, will sich neu gestalten;
nichts auf der Welt läßt sich für immer halten!
Doch bald schon werd` ich neu mein Herz verlieren,
und Purpurlaub wird bunt die Wälder zieren.
(10) Gedichte Annette Andersen Wolken Felder August
(11) Gedichte Annette Andersen Wolken Felder August September
(12) Schnell ziehen Wolken übers Tal.
Der Herbst ist da! Schon wieder mal.
Ganz übermütig, könnt` man meinen,
treiben die Wolken, raufen, weinen!
Um lachend dann, sich überschlagend,
hoch Watteberge auf sich tragend,
voll Düsternis sich aufzutürmen;
im wilden Spiel dahinzustürmen,
um gleich darauf zart zu zerfließen,
kurz wieder mal sich zu ergießen,
und liebevoll, sich neu verbindend,
in ihrem Spiel kein Ende findend,
der Sonne auch kurz Platz mal machen -
sich mit ihr necken, mit ihr lachen ...
Vor blauen Grund, weithin zu seh`n.
Der Herbst ist da! Wie wunderschön
(13) Gedichte Annette Andersen
(14) Die Sonne scheint – hurra, hurra!
Nun wird’s endlich wärmer, der Frühling ist da.
Übereifrig wird nun geschmückt
und alles ganz prachtvoll mit Blumen bestückt.
Obwohl doch die Erfahrung lehrt,
vor Mai zu bepflanzen, das ist ganz verkehrt.
Denn oft, im Jahreszeitenlauf,
da bäumt sich der Winter mit Frost noch mal auf,
und schnell ist dann die ganze Pracht,
wie oft schon, erfroren - in nur einer Nacht.
Und der Menschen Frühlingsstreben
kostet vieler Blumen Leben.
© Annette Andersen, 2009